Buch erschienen: „Hundefotografie – Perfekte Hundeaufnahmen leicht gemacht“

Für alle, die gerne Ihren Hund fotografieren aber mit den Ergebnissen nie so wirklich zufrieden sind ist dieses Buch gedacht. Es richtet sich an Fotoeinsteiger, allerdings mit gewissen Grundkenntnissen. Ob Sie aber eine SLR-Kamera haben oder mit einer Kompakten fotografieren spielt keine Rolle. Sie finden Tipps und Tricks für beide Kameratypen.

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  • 256 Seiten
  • Verlag: Markt + Technik Verlag (27. Juni 2017)
  • Autor: Helma Spona
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3959820895
  • ISBN-13: 978-3959820899

 

Aus dem Inhalt

1. Die Ausrüstung
2. Das Motiv – Ihr Hund
3. Bildgestaltung
4. Sport- und Actionaufnahmen
5. Studioaufnahmen
6. Nachbearbeitung am PC

Meine schönsten Fotos jetzt auch als Kalender

Ab sofort gibt es meine schönsten Bilder, von der Landschaftaufnahme über Makros oder Food-Aufnahmen als Kalender, zu bestellen direkt beim Verlag oder über den Buchhandel. Die ersten Kalender sind online und bestellbar in Formaten von A5 bis A2.

Kalender „Hollands Moore“, Panoramaaufnahmen

Kalender „Lecker und satt durch das Jahr“

Kalender: „Blätter im laufe des Jahres“

Kalender: „Pflanzen und Tiere – Schönheiten in Hollands Mooren“

Kalender: „Kräutervielfalt“

Und hier können Sie die Kalender bei Interesse bestellen.

Schöne Kollagen erstellen – so geht’s

Tolle Kollagen von Hunden, Blumen, aber auch Food-Motiven sind voll im Trend, sei es auf Tassen oder als Leinwand oder Fototapete. Und es ist wirklich keine Kunst, sie aus ein paar gelungenen Fotos zu erstellen. Sie brauchen dazu nur ein geeignetes Bildbearbeitungsprogramm und sollten dieses bedienen können.

Die fertige Kollage

Die fertige Kollage

Was Sie benötigen:

  • Ein Bildbearbeitungsprogramm das Ebenen unterstützt.
  • Schön wäre, wenn die Ebenen auch mit Transparenzen versehen werden können.
  • Es muss Werkzeug zum Freistellen geben, bspw. ein „Radierer“-Werkzeug.

Hinweis

Nachfolgend werden die Schritte anhand von Adobe®-Photoshop gezeigt. Die gleiche Vorgehensweise funktioniert aber auch mit anderen Programmen, die die vorstehend genannten Eigenschaften haben.

Schritt 1: Auswahl der Bilder

Sie benötigen zunächst passende Bilder. Es sollten Bilder sein, die das gleiche Motiv aus verschiedenen Perspektiven zeigen, oder bei Menschen und Tieren diese in verschiedenen Situationen (Portrait, in Bewegung, Ganzkörperaufnahme …). Wenn die Bilder von den Farben zu stark abweichen bspw. mal warmes Licht, mal kaltes, sollten Sie die Farben der Bilder vorab etwas anpassen.

Tipp

Nehmen Sie 3, 5 oder mehr Bilder. Bei weniger als 5 Bildern sollte es eine ungerade Zahl sein, wenn es mehr werden, spielt das keine Rolle mehr. Allerdings wirken Kollagen mit mehr als 5 Bildern häufig auch sehr unruhig.

Bildauswahl für eine Kollage

Welche Größe bzw. Auflösung die Bilder haben sollten, hängt vor allem davon ab, welche Größe die fertige Collage haben soll.

Die Leinwand für die Kollage anlegen

Wenn Sie die Bilder gewählt haben, erstellen Sie in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm ein neues leeres Bild. Dessen Größe muss für Ihr Ziel ausreichend sein. Für hochauflösende Drucke sollte die Auflösung schon etwas höher sein. Wenn Ihre Kollage zu groß wird, können Sie sie später immer noch verkleinern. Vergrößern führt aber immer zu Qualitätsverlusten.

Tipp

Sehr gut funktioniert es, wenn Sie die Maße des größten Bildes verdreifachen und dann eine Auflösung von 300 dpi (für Drucke) und von 72 dpi für Bildschirm-Nutzung verwenden. Wenn Ihr größtes Bild also eine Größe von 2000 x 3000 Pixel hat, erstellen Sie ein Bild mit 6000 x 9000 Pixeln und 300 dpi-Auflösung, wenn Sie davon bspw. eine Leinwand bedrucken möchten. So haben Sie genug Platz um alle Einzelbilder gut anordnen zu können.

Schritt 2: Die Einzelbilder einfügen

Nun fügen Sie die Einzelbilder in das neue, noch leere Bild ein, jedes davon in eine eigene Ebene. Bei Photoshop öffnen Sie dazu alle Einzelbilder gehen anschließend wie folgt vor:

  1. Aktivieren Sie eine Registerkarte mit einem Einzelbild.
  2. Wählen Sie „Auswahl/Alles auswählen“ aus.
  3. Wählen Sie „Bearbeiten/Kopieren“ aus.
  4. Wechseln Sie in die Registerkarte, in der sich die Kollage befindet.
  5. Wählen Sie „Bearbeiten/Einfügen“ aus.
  6. Schieben Sie das Bild mit der Maus etwas an die Seite, damit Sie später die Bilder alle im Blick haben. Das nächste Bild wird nämlich wieder mittig eingefügt.

 

Die eingefügten Bilder

Die eingefügten Bilder

 

 

Schritt 3: Die Bilder freistellen

Jetzt stellen Sie alle Bilder frei, die nicht das Hintergrundbild darstellen sollen. Wenn Sie eines dabei haben, dass einen ruhigen, unscharfen Hintergrund hat und der Hintergrund für die Kollage werden soll, sparen Sie diese Bild aus.

Tipp

Ich wähle als Hintergrund für die Kollage oft eines der Bilder, dupliziere die Ebene auf der es vorhanden ist, oder füge es ein weiteres Mal auf einer neuen Ebene ein. Aus diesem Duplikat vergrößere ich zum Schluss ein Detail, bspw. ein Auge und skaliere es auf die Größe der Kollage.

Zum Freistellen blenden Sie am besten alle Ebenen aus, bis auf die, die Sie gerade freistellen. In Photosphop klicken Sie dazu auf das Auge vor der Ebene in der Ebenenpalette.

Ebene ein- oder ausblenden

Wie Sie freistellen hängt von Ihrem Können, den Möglichkeiten Ihres Bildbearbeitungsprogramms und Ihrem Motiv und dem Hintergrund ab. In jedem Fall können Sie den Hintergrund mit dem „Radierer“-Werkzeug erst grob um das Motiv herum löschen und dann mit einer kleineren Werkzeuggröße für den Radierer und nicht ganz hartem Rand die Kontur Ihre Motivs nachzeichnen. Zum Schluss löschen Sie dann mit dem Radierer noch verbleibende Hintergrundbereiche.

Manuelles Freistellen der Kontur mittels Radierer

Auf diese Weise stellen Sie alle Einzelbilder frei. Kleine Bereich mit Hintergrund, vor allem wenn es Teile des Motivs abdeckt und das Motiv damit nicht vollständig wäre, wenn es freigestellt ist, lassen Sie einfach stehen. Sie müssen dann nur sehen, dass Sie diese Bereiche sinnvoll in die Montage einfügen.

Die freigstellten Einzelbilder

 

Schritt 4: Einzelbilder skalieren und übereinander legen

Markieren Sie nun einzelne Bilder der Kollage, indem Sie einen Rahmen darum ziehen und vergrößern Sie diese auf die benötigte Größe. In Photoshop können Sie dazu nach dem Markieren „Bild/Transformieren/Skalieren“ aus.

Tipp

Beginnen Sie am besten mit dem Bild das als Hintergrund dienen soll und vergrößern Sie es so, dass der gewünschte Ausschnitt in der Kollage sichtbar ist.

Wenn Sie das Hintergrundbild skaliert und positioniert haben, können Sie die Ebene über die Transparenz-Einstellung der Ebene leicht transparent schalten, damit der weiße Hintergrund durchscheint und die übrigen Bilder darauf gut zu erkennen sind. Ziehen Sie dazu den Schieberegler in der Ebenenpalette nach links. Alternativ können Sie die Ebenen, die nicht so kräftig erscheinen sollen, auch mit einer Einstellungsebene aufhellen oder den Kontrast reduzieren. Es gib vielfältige Möglichkeiten die Ebenen unterschiedlich zu gestalten, so dass sie nicht alle gleich kräftig auf den Betrachter wirken.

Ebenentransparenz setzen

Ebenso können Sie natürlich auch die Reihenfolge der Ebenen verändern, damit die Einzelbilder sich sinnvoll überdecken, wenn Sie sie aneinandergeschoben und skaliert haben.

Wenn Sie möchten, können Sie über der Hintergrundebene noch eine neue Ebene einfügen und mit einer passenden Farbe Ihrer Wahl füllen. Das ist allerdings nur dann notwendig, wenn Ihr Hintergrundbild nicht die ganze Fläche füllt.

Kollage aus verschiedenen Bildern

Der Zwischenstand, kurz vor einfügen der Schrift

Schritt 5: Die Schrift hinzufügen

Fügen Sie noch die gewünschte Schrift hinzu. In Photoshop wählen Sie dazu das Textwerkezug auf und klicken damit in das Bild. Dann geben Sie den Text über die Tastatur ein. Schieben Sie dann das Text-Objekt an die gewünschte Stelle, entweder direkt auf die Motive, dann aber mit einer Kontrastfarbe, damit sie lesbar bleibt oder in einem freien Bereich der Kollage. Wenn Sie möchten, können Sie der Schrift dann noch einen Schlagschatten hinzufügen. Dann erhebt sich der Schriftzug optisch etwas vor dem Bild.

Den Text eingeben

Damit ist die Kollage fertig! So einfach ist das.

Neues E-Book: Richtig schöne Hundefotos!

Cover - E-Book: Richtig schöne Hundefotos - so kann das Jeder!

 Richtig schöne Hundefotos – So kann das Jeder!

Sind Sie auch oft enttäuscht von Ihren Hundebildern? Wenn sie dann gemacht sind, und Sie vergleichen sie mit anderen tollen Hundebildern kommen Sie ihnen irgendwie weniger schön vor, obwohl natürlich das Motiv, Ihr Hund, schon ein toller, schöner Hund ist? Nur auf Ihren Fotos kommt das nicht gut rüber?

Das liegt oft nur an ganz wenigen kleinen Fehlern und Ihrer Art zu fotografieren und lässt sich mit wenig Aufwand ändern. Dann schaffen Sie es auch, mit einer minimalen Kameraausrüstung tolle Bilder von Ihrem Liebling zu machen, die sich nicht hinter denen professioneller Fotografen verstecken müssen.

In diesem kleinen E-Book erfahren Sie auf 49 Seiten, wo die Fehler lauern und wie Sie mit wenigen Änderungen professionelle und schöne Fotos von Ihrem Hund machen können, ohne teure Ausrüstung und ohne viel Aufwand.  Was hier allerdings nicht thematisiert wird, sind Studiofotos, weil diese

Und wenn die Bilder immer noch nicht perfekt gelingen, manchmal ist das wirklich situations- oder motivbedingt sehr schwer, hilft etwas Bildbearbeitung. Auch damit können Sie ohne viel Fachwissen eine Menge an Ihren Bildern optimieren. Wie erfahren Sie in einem separaten Kapitel zum Thema Nachbearbeitung.

Die Tipps gelten, sofern nicht Anderes ausdrücklich angegeben wird, unabhängig von Ihrer Kamera und dem Kameratyp. Im Zweifel heißt das aber, Sie sollten sich mit der Bedienung Ihrer Kamera gut auskennen, damit Sie die angegebenen Tipps auch umsetzen können, denn hier kann natürlich nicht für jede Kamera eine Schritt-für-Schritt-Anleitung folgen, die ihnen bspw. erklärt, wie Sie Blende und/oder Belichtungszeit einstellen.

Mit diesem E-Book stellen Sie mit wenig Aufwand die gänigen Fehler bei der Fotografie von Hunden ab, die weitgehend verantwortlich für schlechte Ergebnisse sind. Sie werden sehen, im Handumdrehen sehen Ihre Bilder aus, wie vom Profi.

Wo gibt es das E-Book?

Inhalt

  • Vorwort
  • Technische Voraussetzungen
    • Kamera
    • Spiegelreflexkameras
    • Allgemeines zu Kompakt- und Bridgekameras, sowie MFT-Kameras
    • Einfache Kompaktkameras ohne Kreativprogramme
    • Gute Kompakt- und Bridge-Kameras incl. MFT-Kameras
    • Objektive und Zubehör
  • Wichtige Kameraeinstellungen
    • Das Motivprogramm „Sport“
    • Die „intelligente Automatik“
    • Porträtprogramm
    • Makroprogramm
    • Programmautomatik
    • Kreativ fotografieren mit Kreativprogrammen
    • Der richtige ISO-Wert
  • Bildgestaltung
    • Die richtige Perspektive: Von seriös bis lustig
    • Die richtige Brennweite
    • Hintergrundgestaltung
    • Bildaufbau und Bildausschnitt
  • Belichtung und Beleuchtung
    • Grundlegende Belichtungsregeln
    • Licht und Schatten
    • Blitzen, aber richtig!
    • Blitz als Aufhellblitz für Gegenlicht und dunkle Schatten
  • Schärfe ist nicht alles
  • Action- und Sportfotos
    • Probleme bei Action-Fotos
    • Bewegung durch Bewegungsunschärfe darstellen
    • Eingefrorene Bewegungen und perfekte Schärfe auf dem Motiv
    • Richtig scharf stellen
    • Die Belichtungszeit
  • Fotos doch noch retten mit Bildbearbeitung
    • Belichtung korrigieren durch aufhellen und abdunkeln
    • Sonne ins Bild
    • Nachschärfen wo Schärfe fehlt
    • Hintergründe optimieren
    • Besondere Effekte
  • Kollagen: Vom Foto zum kleinen Kunstwerk
    • Die grundlegende Vorgehensweise
    • Ein kurzes Beispiel

Neues E-Book zum Thema „Digitalfotografie“

E-Book: Von der Makro- zur Mikrofotografie

E-Book: Von der Makro- zur Mikrofotografie

Gerade neu erschienen ist ein E-Book zum Thema „Von der Makrofotogafie zur Mikrofotografie“ für alle, die mehr als nur Makros im Maßstab 1:1 machen möchten. Wie es geht, beschreibt das E-Book auf 20 Seiten. Sie erfahren, welche Techniken es gibt, worauf Sie achten müssen und wo die Grenzen und Probleme liegen.

Wo gibt es das?

Inhalt

  • Faszination Mikrofotografie.
    • Technische Möglichkeiten für größere Abbildungsmaßstäbe.
    • Retrostellung und Weitwinkel-Objektiv.
    • Auszugverlängerung mittels Balgen oder Zwischenringen.
    • Auszugverlängerung und Retrostellung kombinieren.
    • Retrostellung mit Vorsatzlinsen kombinieren.
  • Technische Grenzen überwinden.
    • Das Schärfeproblem.
    • Die Beleuchtungsproblematik.
    • Optimierung mittels Bildbearbeitung.
  • Anhang

Bildbeispiele

Fotoshooting für Hunde im Februar 2013

Hunde-Fotoshooting am 09/10. Februar 2013

für alle, denen noch tolle Fotos von ihrem Vierbeiner fehlen,

  • für Poster und Leinwanddrucke
  • Aufkleber für PKW und Hundehänger
  • oder sonstige Zwecke.

Natürlich sind auch andere Haustiere willkommen.
Ich plane je Hund (bzw. wenn mehrere nur als Gruppe fotografiert werden sollen, für die  Gruppe) ca. 30 Minuten für die Fotos und nochmal 30 Minuten für Vorbereitungen und Besprechung ein, so dass ich für alle die sich melden eine ca.-Uhrzeit bekannt geben werde, damit die Wartezeiten nicht so lange sind. Wer hinsichtlich der Uhrzeit einen Wunsch hat, bitte bei der Anmeldung angeben. Ich werde versuchen das zu berücksichtigen.

Kosten pro Hund (Gruppe) 49,00 EUR, für jeden weiteren Hund 39,00 EUR

Die angegebenen Preise sind keine regulären Preise, sondern nur für dieses Shooting gültig. Einzel-Termine außerhalb dieser Aktion sind möglich, auch Vor-Ort, bei Ihnen zuhause. Die Preise dafür liegen zwischen 99 € und 149 € und werden individuell vereinbart.

Dafür erhalten Sie alle Fotos auf CD/DVD zur freien Verwendung für private Zwecke, die Fotos sind bearbeitet und optimiert.

Gegen Aufpreis möglich:

  • Fotomontagen/Kollagen ähnlich denen in den Beispielen (siehe unten) aus den Bildern des Fotoshootings und/oder zusammen mit anderen Bildern, die Sie mir dann natürlich mitbringen/schicken müssen. 20-40 EUR pro Montage (je nach Qualität der zu verwendenden Bilder und Komplexität der Montage)
  • Beschriftungen (bspw. mit Namen des Hundes), kostenlos
  • Deko-Rahmen: 5 € je Bild

Preise für Fotoprodukte:

Aufkleber, transparent oder weiß für Auto/Hundehänger:

  • 15 x 15 cm: 2,50 EUR
  • 25 x 25 cm: 5,00 EUR
  • 200 x 100 cm: 65,00 EUR
  • Weitere Maße möglich, Preise bitte anfragen

Poster:

  • 45 x 30 cm: 12,00 EUR
  • 75 x 50 cm: 19,00 EUR
  • Weitere Maße möglich, Preise bitte anfragen

Leinwanddruck (2cm):

  • • 40 x 60 cm: 42,90 EUR
  • • 20 x 30 cm: 19,90 EUR
  • • Weitere Maße möglich, Preise bitte anfragen

Jeweils zuzüglich Porto, sofern Versand gewünscht. Alle Preise für Fotoprodukte beinhalten die Bearbeitung und Optimierung der Bilder für den Druck.

Bitte Anmelden, über Facebook oder mein Kontaktformular.

Facebook & Co: Vor dem Posten Gehirn einschalten!

Seit längerem geht es mir gehörig auf die Nerven, wie leichtsinnig die Masse der Nutzer mit Facebook und Google umgehen. Rechte anderer werden mit Füßen getreten und jeder pocht gleichzeitig auf sein eigenes Recht, auf Meinungsfreiheit etc.. Teilweise denke ich, ist das rechtliche Bewusstsein schon da, aber es fehlt das technische Verständnis für die Folgen des eigenen Handelns. Ich möchte hier weder eine juristische Beratung geben und auch keinem verbieten sich weiterhin so zu verhalten, wie bisher, sondern nur mal ein paar Denkanstöße geben, vielleicht wird dann dem ein- oder anderen klarer, warum ich mich manchmal einfach mit einem passenden Kommentar nicht zurückhalten kann.

„Was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu!“,

hat sicher jeder schon mal gehört, nur hält sich leider kaum jemand dran. Ich finde, mal unabhängig von der rechtlichen Lage, auch in sozialen Netzen sollte jeder den Anderen so behandeln, wie er selbst behandelt werden will. Und das heißt:

  • wenn ich nicht möchte, dass andere mich auf Facebook beleidigen, sollte ich das auch nicht tun.
  • wenn ich nicht möchte, dass ich umsonst arbeite, muss ich auch anerkennen, dass andere mit geistiger Leistung, ob das jetzt Texte, Bilder oder Filme sind, ihr Geld verdienen und das es dann nicht richtig sein kann, deren Arbeitsleistung kostenlos und ohne deren Zustimmung für eigene Zwecke auszubeuten.
  • wenn ich nicht möchte, dass ein Bild von mir irgendwo im Netz auftaucht, vielleicht noch in Zusammenhängen, die nicht sonderlich positiv sind, dann sollte ich das mit Fotos anderer auch nicht tun.

Beispiele und Denkanstöße

Folgendes kommt sehr häufig vor und die meisten Nutzer verhalten sich dabei wissentlich oder unwissentlich außerhalb geltenden Rechts und das zum Nachteil von häufig völlig unbeteiligten Dritten.

Private und öffentliche Personenfahndungen

Posten und „Teilen“ von öffentlichen Personenfahndungen der Polizei ist zwar auf den Blick eine tolle Sache und wird häufig vor allem bei der Suche nach Tierquälern und Kinderschändern gerne gemacht. Kaum einer denkt dabei aber an die „Gesuchten“. Generell gilt in Deutschland erst mal die Unschuldsvermutung. Und wenn die Polizei einen „mutmaßlichen“ Täter sucht, bei Facebook aber daraus die „Suche nach einem Kinderschänder“ gemacht wird, ist das schon ein Unding. Unterstellt man mal, dass der „Gesuchte“ tatsächlich der Täter ist, hat aber auch der ein Recht am eigenen Bild. Und das Argument, die Polizei hat das Bild ja auch auf der Internetseite veröffentlicht, zählt dabei in meinen Augen nicht. Die Polizei kann das Bild nämlich jederzeit wieder von der Webseite nehmen und dann ist es weg. Stellt sich also heraus, dass der Gesuchte unschuldig ist, oder ist er gefasst und die Fahnung damit beendet, wird das Bild von der Webseite gelöscht und auch ein späterer Arbeitgeber bspw. der sich auf die Suche nach dem Bewerber macht, der vielleicht vor Jahren mal wegen eines blöden Zufalls falsch verdächtigt wurde, findet nichts mehr. Wer aber dieses Bild und die Fahndung bei Facebook postet oder ein solches Bild „teilt“, erzeugt damit eine Kopie und das ist ganz übel. JEDER Klick auf „teilen“ erzeugt eine Kopie und jede einzelne Kopie müsste von jedem Nutzer, der das Bild geteilt hat, wieder gelöscht werden, um die Spuren zu beseitigen.

Hat ein Täter seine Strafe verbüßt, oder war der Gesuchte unschuldig könnte es für ihn daher zu einem großen Problem werden, wenn sein Fahndungsbild mal bei Facebook gepostet wurde,  jemals wieder einen Job zu bekommen oder ein normales Leben führen zu können, denn womöglich existieren bei Facebook bereits 1 Mio. Kopien seines „Fahndungsfotos“. Stellt euch vor, ihr würdet unverschuldet auf einem Fahndungsfoto und damit bei Facebook landen …

Noch schlimmer sind natürlich private Fahndungen nach Personen. Erst neulich die Suche nach einem Hundebesitzer, dessen Hund angeblich einen anderen gebissen hatte und der dann eine falsche Adresse angegeben hatte.  Natürlich ist das übel, ich wäre auch sauer. Aber in Deutschland ist eine Verletzung eines Hundes eben „nur“ eine Sachbeschädigung und das rechtfertigt kaum, das Recht am eigenen Bild des betreffenden Hundehalters und erst recht nicht unbeteiligter anderer Personen die auch auf dem Bild waren, mit Füßen zu treten. Dann kann man zur Polizei gehen, Anzeige erstatten und denen das Foto geben.

Bilder, Videos und Texte anderer hochladen und teilen

Generell sind in Deutschland fast alle Fotos und Videos urheberrechtlich geschützt und das räumt dem Urheber das Recht ein, zu bestimmen wann, wo und zu welchen Konditionen das Werk genutzt werden darf und welche Gegenleistung (Lizenzgebühren) er dafür verlangt. Unabhängig davon steht jedem Urheberreber das Recht zu als Urheber genannt zu werden. Er kann darauf verzichten, wenn aber keine Vereinbarung darüber getroffen wurde, muss der  Urheber genannt werden!

Das tun leider nur die allerwenigsten, die Bilder Anderer bei Facebook hochladen. Das ist also selbst dann schon ein Urheberrechtsverstoß, wenn der Urheber des Bildes oder Videos der Veröffentlichung grundsätzlich zugestimmt haben sollte.

Allerdings frage ich mich, wie es überhaupt sein kann, dass Facebook-Nutzer Inhalte posten, deren Eigentümer/Urheber/Rechteinhaber sie gar nicht sind. Denn jeder Nutzer hat den Nutzungsbedingungen zugestimmt und da steht ganz klar:

Die vorliegende Erklärung der Rechte und Pflichten („Erklärung“, „Bedingungen“ oder „SRR“) beruht auf den Facebook-Grundsätzen und bildet unsere Nutzungsbedingungen, die unsere Beziehung zu den Nutzern und anderen, die mit Facebook interagieren, regelt. Mit deiner Nutzung von Facebook oder dem Zugriff darauf stimmst du dieser Erklärung bzw. ihrer jeweils gültigen Aktualisierung gemäß Abschnitt 14 weiter unten zu. Zusätzlich findest du Ressourcen am Endes dieses Dokuments, die dir dabei helfen, die Arbeitsweise von Facebook zu verstehen.

Du bist Eigentümer aller Inhalte und Informationen, die du auf Facebook postest.

(Quelle: https://www.facebook.com/legal/terms)

Heißt also, fremde Inhalte darf man gar nicht posten! Es ist damit auch nicht erlaubt einfach ein Bild von einer Webseite zu klauen (außer man ist Urheber des Bildes oder hat die Nutzungsrechte (einschließlich des Rechtes zur Unterlizenzierung) und dieses bei Facebook hochladen.

Weiterhin steht in den Nutzungsbedingungen:

Für Inhalte wie Fotos und Videos, die unter die Rechte an geistigem Eigentum fallen, („IP-Inhalte“) erteilst du uns, sofern du in deinen Privatsphäre- und Anwendungseinstellungen nichts anderes einstellst, die folgende Erlaubnis: Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“). Diese IP-Lizenz endet, wenn du deine IP-Inhalte oder dein Konto löschst, außer deine Inhalte wurden mit anderen Nutzern geteilt und diese haben die Inhalte nicht gelöscht.

(Quelle: https://www.facebook.com/legal/terms)

Das wiederum heißt, mit dem Hochladen räumt man  Rechte an den hochgeladenen Bildern und Videos ein und das kann man gar nicht tun, wenn man diese Rechte an fremden Inhalten gar nicht hat.  Und jeder, der diese Inhalte „teilt“ räumt wiederum Rechte an diesen Inhalten ein, denn jeder erzeugt damit eine Kopie der Inhalte und stellt sie anderen Nutzern zur Verfügung. Das ist eine „öffentliche Zugänglichmachung“ nach dem Urheberrechtsgesetz.

Daraus ergibt sich ganz eindeutig:

  • wer Inhalte bei Facebook hochlädt oder teilt (auch die Verlinkung einer Webseite mit Vorschaubild auf dem urheberrechtlich geschützte Inhalte zu sehen sind, gehört dazu), begeht eine Urheberrechtsverletzung, wenn es sich um fremde Inhalte handelt, und er nicht vom Urheber das Recht zur Unterlizenzierung eingeräumt bekommen hat.
  • wer Fotos und Videos (oder auch Audio-Dateien) auf Facebook veröffentlicht, deren Urheber er ist, stimmt gleichzeitig dem „Teilen“ der Inhalte zu. Er stimmt aber nicht automatisch zu, dass er auf Urhebernennung verzichtet! Wer ein möglicherweise urheberrechtlich geschütztes Bild eines Anderen auf Facebook teilt, muss daher im Zweifel die Quelle des Bildes so angeben, dass diese erhalten bleibt, wenn weitere Nutzer die Datei teilen.
  • ein Urheber, der Inhalte bei Facebook hochlädt, stimmt auch nicht automatisch zu, dass diese verändert werden dürfen, also bspw. mit Beschriftungen versehen oder bearbeitet werden dürfen.  Also darf man auch nicht einfach ein Bild bei Facebook, dass dort erst mal zu Recht hochgeladen wurde, verändern, anpassen und wieder posten. Ausnahme ist hier, wenn durch die Bearbeitung ein neues urheberrechtlich geschütztes Werk entsteht. Das ist aber in der Regel nicht gegeben, wenn dem Bild nur eine Beschriftung wie ein Spruch (oder Beleidigungen) hinzugefügt wird.
  • wer Fotos und andere Inhalte anderer Nutzer teilt, die diese unrechtmäßig geteilt haben, begeht rechtlich gesehen, selbst eine Urheberrechtsverletzung, die abmahnfähig ist.
  • wer ein Bild mit Royalty-Free-Lizenz bei einer Bildagentur gekauft hat,  hat in der Regel kein Recht zur Unterlizenzierung erworben (Details regeln die Nutzungsbedingungen der Bildagenturen). Folglich dürfen diese Bilder nicht auf Facebook und Co. verwendet werden. Auch dann nicht, wenn sie wesentlicher Bestandteil von Zeitschriften-Covern sind.

Fazit

Die „Teilen“-Funktion ist etwas deutlich anderes als die „Verlinkung“ von Inhalten, und somit auch rechtlich völlig anders zu beurteilen. Damit werden Kopien von möglicherweise urheberrechtlich geschützten Inhalten erzeugt und dafür ist ein entsprechendes Nutzungsrecht des Rechteinhaber erforderlich. Das gilt bei Facebook genauso wie woanders im Internet und natürlich im echten Leben.

Das Argument „Der Urheber muss das Bild ja erst mal finden …“ zählt natürlich nicht. Zum einen ist auch eine Urheberrechtsverletzung, die der Urheber noch nicht kennt, ein Straftatbestand, zum anderen gibt es heute Mittel und Wege ganz schnell die Quelle eines Bildes zu finden (ich habe das heute morgen auf Facebook demonstriert), und damit den Urheber zu finden. Genauso kann der Urheber Kopien seiner Werke im Internet finden. Leider hat mein Versuch, dies durch Posten von Webseiten, von denen Bilder stammen, die bei Facebook fleißig geteilt wurden, nicht gewirkt. Dieser „Wink mit dem Zaunpfahl“ ist leider bei den betroffenen Nutzern völlig falsch angekommen.

Ich für meinen Teil, werde als Urheber von Inhalten, die ich nicht explizit selbst auf Facebook hochlade, nicht dulden, dass diese fleißig auf Facebook und Co. geteilt werden, noch dazu ohne Quellenangabe.

Wenn ich jemandem Fotos von seinem Hund schicke und der lädt einige davon in soziale Netzwerke hoch, mit Urhebernennung ist dagegen ja gar nichts einzuwenden. Aber wenn von meiner Webseite oder anderen Webseiten jemand Bilder, Texte oder Videos klaut, die ich nicht zur Nutzung kostenlos zur Verfügung gestellt habe, der muss auch mit den entsprechenden Folgen rechnen. Und ich bin hocherfreut, dass auch andere Urheber es heute nicht mehr hinnehmen, dass Andere ihre Rechte mit Füßen treten und zum Teil noch Geld damit verdienen. Von einem Schlosser, Bäcker oder Rechtsanwalt erwartet auch keiner, dass der umsonst arbeitet. Warum also sollten das Autoren, Journalisten oder Fotografen tun?

Ich bin gerne bereit darüber zu diskutieren, also los :-)

Neuer Artikel bei Akademie.de zum Thema „Urheberrechtsverletzungen im Internet“

Auf Akademie.de ist ein neuer Artikel erschienen: „Urheberrechtsverletzungen bei Bildern: Vorbeugen, Beweise sichern, entschlossen reagieren„.

Bilderklau im Internet ist ein Delikt, das viele immer noch als „Lappalie“ abhaken. Es ist ja auch ganz einfach, sich bei fremden Bildern zu bedienen.

Für Fotografen, Illustratoren und andere Rechte-Inhaber bedeutet der Diebstahl Ihrer Bilder aber schnell großen Umsatzverlust bis hin zur Existenzbedrohung. Dazu kommt der Ärger über die dreiste Selbstbedienung.

Als Fotograf oder Inhaber der Urheberrechte müssen Sie den Foto-Diebstahl nicht einfach hinnehmen. Dieser Leitfaden zeigt, was Sie dagegen tun können:

  • durch Maßnahmen, die von vornherein den Bilderklau weitgehend verhindern,
  • dadurch, dass Sie die Täter erwischen und erfolgreich Schadenersatz einfordern.

Wir liefern Ihnen eine praktische Anleitung, wie Sie Fotodiebstahl verhindern und bereits erfolgten Bilderklau nachweisen und verfolgen können: mit einfachen nachvollziehbaren Bildbearbeitungen und vielen praktisch umsetzbaren Tipps, mit Muster-Texten und einer Checkliste für den Ernstfall. Und als erstes wird mit den typischen Ausreden aufgefräumt.

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