Meine schönsten Fotos jetzt auch als Kalender

Ab sofort gibt es meine schönsten Bilder, von der Landschaftaufnahme über Makros oder Food-Aufnahmen als Kalender, zu bestellen direkt beim Verlag oder über den Buchhandel. Die ersten Kalender sind online und bestellbar in Formaten von A5 bis A2.

Kalender „Hollands Moore“, Panoramaaufnahmen

Kalender „Lecker und satt durch das Jahr“

Kalender: „Blätter im laufe des Jahres“

Kalender: „Pflanzen und Tiere – Schönheiten in Hollands Mooren“

Kalender: „Kräutervielfalt“

Und hier können Sie die Kalender bei Interesse bestellen.

Recht & Online-Handel: Abmahnungen müssen nicht sein

Einkaufswagen mit ParagraphenzeichenImmer noch wagen gutgläubige Menschen den Start in die Selbständigkeit mit einem Online-Shop. Zwar haben sie oftmals Ahnung von dem, was sie verkaufen möchten,  aber nicht immer auch von den rechtlichen Anforderungen an einen Shop. Und schon kassieren sie oft gleich in den ersten Wochen die erste Abmahnung. Und das ist ziemlich teuer und meist teurer als vorher einen Anwalt befragt zu haben.

Fehlt Ihnen aber gerade beim Start in die Selbständigkeit das Geld für eine teure Rechtsberatung, ist es nicht sonderlich schlau, sich diese zu sparen. Eine Abmahnung kann schnell mehrere hundert Euro oder noch mehr kosten und ist  in jedem Fall mit Ärger und Lauferei verbunden. Genau die kleinen Anfängerfehler sind oft die teuersten.

Checkliste für Ihren Onlineshop

Folgende Checkliste sollten Sie für Ihren Shop abarbeiten um sicher zu gehen, dass er alle rechtlichen Vorgaben erfüllt.

  • Bilder/Produktbilder
    • Haben Sie die Rechte/Lizenzen für die Nutzung aller veröffentlichten Bilder
    • Sind für die verwendeten Bilder Urhebernennungen notwendig? Falls ja, haben Sie die angebracht?
  • Rechtstexte
    • Enthält Ihr Shop Impressum, AGBs, Widerrufsbelehrung gem. den aktuellen rechtlichen Anforderungen?
    • Ist Ihr Impressum vollständig?
    • Geben Sie alle Informationen zur Verpackungsmittelverordnung und Batterieverordnung an?
    • Haben Sie alle Rechtstexte korrekt im Shop eingebunden und schicken diese mit der Bestellbestätigung mit?
  • Beschriftungen/Bestellabschluss
    • Hat Ihr „Bestellbutton“ die richtige, gesetzlich vorgeschriebene Beschriftung?
    • Klären Sie den Käufer korrekt über Zahlungsmöglichkeiten, Kosten von  Zahlungsanbietern, Versandkosten und Lieferzeiten auf?
    • Enthält Ihre Bestellabschlussseite alle notwendigen Informationen?
  • Notwendige Informationen
    • Geben Sie bei bestimmten Elektrogeräten die vorgeschreibene Energieeffienz-Kennzeichnung an?
    • Beachten Sie alle Informationspflichten bei Textilien und Kinderspielzeug?

Wenn Sie auf einzelne Fragen keine Antwort wissen, sollten Sie das unbedingt mit einem Anwalt Ihres Vertrauen klären. Er kann Ihnen sagen, welche Pflichtinformationen es gibt und wie Sie die anbringen müssen.

Rechtsberatung zum kleinen Preis?

Es gibt heute Möglichkeiten, gerade für Online-Shop-Betreiber alle rechtlichen Fragen in Zusammenhang mit dem Online-Shop beantwortet zu bekommen, ohne mehrere hundert Euro auf den Tisch legen zu müssen und außerdem alle notwendigen Rechtstexte wie Impressum, AGBs und Widerrufsbelehrung zu bekommen, rechtssicher und ohne diese von anderen Seiten zu klauen.

Die zwei wichtigsten Anbieter auf diesem Gebiet sind Trusted Shops und der
Händlerbund .

Beide bieten in etwa die gleichen Leistungen an, die aber auch vom Tarif abhängen, den Sie wählen.

Trusted-Shops

Bei Trusted-Shops kosten rechtssichere Rechtstexte, Kundenbewertungen  und Gütesiegel für einen einzelnen Shop, ca. 90 € im Monat. Dazu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 99 €. Es gibt allerdings Aufschläge für weitere Zusatzsleistungen und besonders große Shops aber auch Rabatte beim Einsatz bestimmter Shop-Software.

Jeder weitere Shop bzw. Verkaufsplattform wie Amazon und ebay käme noch hinzu. Im Schnitt werden Sie also vermutlich um die 100 EUR im Monat oder mehr bezahlen müssen, wenn Sie mehr als einen Shop betreiben oder neben Ihrem Shop auch auf ebay oder anderen Plattformen verkaufen.

Händlerbund


Händlerbund - Europas größter Onlinehandelsverband

Der Händlerbund ist von seiner Struktur her, als Verein organisiert. Dieser Gedanke zieht sich auch durch das Dienstleistungsangebot. Neben dem Händlerbund-Siegel und seit neustem auch eine Kundenbewertungsplattform bietet der Händlerbund Rechtstexte in verschiedenen Sprachen und  eine Rechtsberatung (abhängig vom Tarif). Dennoch ist der Händlerbund deutlich preiswerter als Trusted-Shops.

Für 39,90 € (Stand August 2015) bekommen Sie die Unlimited-Mitgliedschaft mit maximalen Leistungen. Dazu gehört einmal jährlich eine Shop-Tiefenprüfung für einen Shop, grundsätzlich aber die Betreuung beliebig vieler Shops und Verkaufsplattformen, unabhängig von der Umsatzhöhe. Sie bekommen Rechtstexte in vielen wichtigen Sprachen und anwaltliche Beratung rund um Ihren Shop und Abmahnungen.

Ebenso bietet der Händlerbund den Forderungseinzug an und haftet natürlich auch für die bereitgestellten Rechtstexte. Für viele große Shop-Systeme gibt es eine Schnittstelle, die dafür sorgt, dass Sie immer die aktuelle Version der Rechtstexte im Shop haben und per Newsletter werden Sie immer über neue gesetzliche Entwicklungen und Urteile benachrichtigt. Neben Shops betreut der Händlerbund aber auch websites und stellt Ihnen dafür Rechtstexte zur Verfügung und all das für nicht einmal 40 € im Monat.

Ich bin jetzt seit fast 5 Jahren beim Händlerbund und bin äußerst zufrieden. Alle Fragen wurden immer umgehend beantwortet und ich kann daher den Händlerbund nur empfehlen. man schläft einfach ruhiger, wenn man sich sicher sein kann, dass alles iin Ordnung ist und einem nicht jeden Tag eine Abmahnung ins Haus flatter kann.

Initiative „FairCommerce“ des Händlerbundes

Seit neustem gibt es eine Initiative „FairCommerce“ für den fairen Online-Handels, in der es darum geht, das sich Händlerbund-Mitglieder schon mal untereinander keine Abmahnungen schicken und somit fair miteinander umgehen. Eine gute Idee, wie ich finde, denn bei derzeit ca. 60.000 Händlerbund-Mitgliedern gibt es schon 60.000 Konkurrenten von denen man keine Abmahnung erwarten muss.

Allerdings kann jedes Händlerbund-Mitglied selbst entscheiden, ob es daran teilnimmt oder nicht. Es ist also keine Pficht, aber es ist zu erwarten, dass die meisten mitmachen werden. Wer daran teilnimmt ist auch an einem entsprechenden Hinweis im Impressum zu erkennen und darf das FairCommerce-Logo des Händlerbundes anbringen.


Händlerbund - Europas größter Onlinehandelsverband

09/2013: Neue Funktionen auf Google+ und Facebook und wichtige rechtliche Informationen

Geteilte Fotoalben auf Facebook

Facebook führt geteilte Fotoalben auch in Deutschland ein. Damit können Sie Fotoalben erstellen, zu denen extra eingeladene Freunde ebenfalls Bilder hinzufügen können. Sehr gut geeignet ist das beispielsweise für die Veranstaltung von Fotowettbewerben oder auch um ein gemeinsames Album von Veranstaltungen zu erstellen, zu dem alle Fotos beitragen können, die welche gemacht haben. Das geteilte Fotoalbum erscheint dann auch in den Chroniken von allen, die Sie eingeladen haben.

Galerien auf Facebook können Sie mit anderen Nutzern teilen, so dass diese Bilder hinzufügen und verwalten können

 

Das Google-Dashboard

Google führt die neue Funktion „Mein Dashboard“ für Google Plus-Seiten ein, über die Sie alle Informationen über den Seiteninhaber anzeigen lassen können, die Google über ihn gespeichert hat. Aufrufen können Sie die neue Funktion über die linke Navigationsleiste in Google Plus. Neben den gespeicherten Informationen finden Sie hier auch Statistiken und Links zur Vervollständigung Ihrer Seiteninformationen.  Schade ist allerdings, dass das Dashboard derzeit für Google Plus-Profile nicht zur Verfügung steht.

Das Google-Dashboard präsentiert eine Zusammenfassung zu Daten über die Google+-Seite

 

 

 

Die Verbraucherrechterichtlinie

Die Verbraucherrechterichtlinie ist beschlossen und wird am 13. Juni 2014 in Kraft treten. Sie hat insofern Bedeutung für den Online-Handel, da sie eine kürzere Widerrufszeit im Online-Handel ermöglicht und eine Abwälzung der Rücksendekosten auf den Kunden. Insbesondere wer mit vielen Rücksendungen zu kämpfen hat, sollte sich beizeiten über die Änderungen informieren. Informationen dazu gibt es unter: „http://www.internetworld.de/Nachrichten/E-Commerce/Handel/Checkliste-Verbraucherrechterichtlinie-Fit-fuer-die-EU-VRRL“ oder auch beim Händlerbund: „http://www.haendlerbund.de/verbraucherrechterichtlinie„.

Pflichtangaben sind auch in bestimmten Formen von Anzeigenwerbung notwendig

Ein neues Gerichtsurteil vom 3.7.2013 des Oberlandesgerichtes Schleswig dürfte sich auch auf Postings innerhalb sozialer Netzwerke auswirken. Das Gericht hat festgestellt, dass auch in Werbeanzeigen (in Printmedien) und Bannerwerbung im Internet bestimmte Pflichtangaben enthalten sein müssen. Dazu gehören das vollständige Impressum, die wesentlichen Eigenschaften der angebotenen Waren und die entsprechenden Preise. Fehlende Angaben sind abmahnfähig. Folglich bedeutet dies, sollten nicht höhere Instanzen in Zukunft anderes urteilen, dass auch bei Postings auf Ihrer Facebook- oder Google Plus-Seite sichergestellt sein muss, dass nicht nur das beworbene Produkt „erwähnt“ ist, sondern exakt beschrieben und der gültige Preis angegeben werden muss. Das vollständige Impressum sollte ja auch bisher schon auf jedem Auftritt in sozialen Netzwerken korrekt hinterlegt sein. Gleiches gilt folglich auch für AdWords und Facebook-Anzeigen, in den Sie konkrete Waren und Dienstleistungen bewerben. Reine Image-Anzeigen sind von diesem Urteil allerdings nicht betroffen.

Neues E-Book erschienen: „Erfolgreiche Pressearbeit – Teil 1“

Erfolgreiche Pressearbeit
Teil 1: Grundlagen und klassische Medien

Das Buch richtet sich an kleine Unternehmen, Freiberufler, Selbständige und Vereine, die sich finanziell keine professionelle Betreuung Ihrer Öffentlichkeitsarbeit leisten können oder wollen, aber dennoch ihr Unternehmen oder ihren Verein bekannter machen und in einen guten Licht präsentieren möchten.

Über das Buch

Viele kleine Unternehmen, Freiberufler und vor allem Vereine sind darauf angewiesen ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit selbst zu machen. Nicht immer können sie dabei auf Mitarbeiter zurückgreifen, die in diesem Bereich Erfahrung haben.

Dieses E-Book erklärt Ihnen, worauf Sie dabei achten müssen, wo Fallstricke lauern und wie Sie diese vermeiden und ihr Unternehmen, sich oder Ihren Verein in den Medien perfekt darstellen und das mit nur mäßigem Aufwand  und ohne weitere Kosten, bis auf Ihre Arbeitszeit.

Sie lernen dabei, worauf Sie formal und inhaltlich beim Erstellen von Pressemeldungen achten müssen, welche rechtlichen Dinge Sie bei der Wahl der Bilder für Ihre Pressemitteilung achten müssen und wie Sie dann die fertige Pressemitteilung möglichst preisgünstig und mit minimalem Aufwand den Redaktionen der Zeitungen zukommen lassen.

In Kürze wird dann ein zweiter Teil erscheinen, in dem es um die Nutzung der neuen Medien, allen voran den sozialen Netzwerken gehen wird.

Das Buch ist erhältlich über Xinxii oder in meinem Shop zu 4,99 EUR (inkl. MwSt.)

Neues E-Book: Richtig schöne Hundefotos!

Cover - E-Book: Richtig schöne Hundefotos - so kann das Jeder!

 Richtig schöne Hundefotos – So kann das Jeder!

Sind Sie auch oft enttäuscht von Ihren Hundebildern? Wenn sie dann gemacht sind, und Sie vergleichen sie mit anderen tollen Hundebildern kommen Sie ihnen irgendwie weniger schön vor, obwohl natürlich das Motiv, Ihr Hund, schon ein toller, schöner Hund ist? Nur auf Ihren Fotos kommt das nicht gut rüber?

Das liegt oft nur an ganz wenigen kleinen Fehlern und Ihrer Art zu fotografieren und lässt sich mit wenig Aufwand ändern. Dann schaffen Sie es auch, mit einer minimalen Kameraausrüstung tolle Bilder von Ihrem Liebling zu machen, die sich nicht hinter denen professioneller Fotografen verstecken müssen.

In diesem kleinen E-Book erfahren Sie auf 49 Seiten, wo die Fehler lauern und wie Sie mit wenigen Änderungen professionelle und schöne Fotos von Ihrem Hund machen können, ohne teure Ausrüstung und ohne viel Aufwand.  Was hier allerdings nicht thematisiert wird, sind Studiofotos, weil diese

Und wenn die Bilder immer noch nicht perfekt gelingen, manchmal ist das wirklich situations- oder motivbedingt sehr schwer, hilft etwas Bildbearbeitung. Auch damit können Sie ohne viel Fachwissen eine Menge an Ihren Bildern optimieren. Wie erfahren Sie in einem separaten Kapitel zum Thema Nachbearbeitung.

Die Tipps gelten, sofern nicht Anderes ausdrücklich angegeben wird, unabhängig von Ihrer Kamera und dem Kameratyp. Im Zweifel heißt das aber, Sie sollten sich mit der Bedienung Ihrer Kamera gut auskennen, damit Sie die angegebenen Tipps auch umsetzen können, denn hier kann natürlich nicht für jede Kamera eine Schritt-für-Schritt-Anleitung folgen, die ihnen bspw. erklärt, wie Sie Blende und/oder Belichtungszeit einstellen.

Mit diesem E-Book stellen Sie mit wenig Aufwand die gänigen Fehler bei der Fotografie von Hunden ab, die weitgehend verantwortlich für schlechte Ergebnisse sind. Sie werden sehen, im Handumdrehen sehen Ihre Bilder aus, wie vom Profi.

Wo gibt es das E-Book?

Inhalt

  • Vorwort
  • Technische Voraussetzungen
    • Kamera
    • Spiegelreflexkameras
    • Allgemeines zu Kompakt- und Bridgekameras, sowie MFT-Kameras
    • Einfache Kompaktkameras ohne Kreativprogramme
    • Gute Kompakt- und Bridge-Kameras incl. MFT-Kameras
    • Objektive und Zubehör
  • Wichtige Kameraeinstellungen
    • Das Motivprogramm „Sport“
    • Die „intelligente Automatik“
    • Porträtprogramm
    • Makroprogramm
    • Programmautomatik
    • Kreativ fotografieren mit Kreativprogrammen
    • Der richtige ISO-Wert
  • Bildgestaltung
    • Die richtige Perspektive: Von seriös bis lustig
    • Die richtige Brennweite
    • Hintergrundgestaltung
    • Bildaufbau und Bildausschnitt
  • Belichtung und Beleuchtung
    • Grundlegende Belichtungsregeln
    • Licht und Schatten
    • Blitzen, aber richtig!
    • Blitz als Aufhellblitz für Gegenlicht und dunkle Schatten
  • Schärfe ist nicht alles
  • Action- und Sportfotos
    • Probleme bei Action-Fotos
    • Bewegung durch Bewegungsunschärfe darstellen
    • Eingefrorene Bewegungen und perfekte Schärfe auf dem Motiv
    • Richtig scharf stellen
    • Die Belichtungszeit
  • Fotos doch noch retten mit Bildbearbeitung
    • Belichtung korrigieren durch aufhellen und abdunkeln
    • Sonne ins Bild
    • Nachschärfen wo Schärfe fehlt
    • Hintergründe optimieren
    • Besondere Effekte
  • Kollagen: Vom Foto zum kleinen Kunstwerk
    • Die grundlegende Vorgehensweise
    • Ein kurzes Beispiel

Neues E-Book: HTML und CSS-Schnellkurs

Cover des E-Books: HTML & CSS Schnellkurs

HTML & CSS Schnellkurs – Am praktischen Beispiel HTML und CSS lernen!

Neues E-Book: HTML und CSS-Schnellkurs

Neu auf Xinxii und epubli ist ein neues E-Book zum Thema HTML und CSS erschienen. In zahlreichen gut erklärten praktischen Übungen werden die Grundlagen von HTML und CSS vermittelt. Geeignet für alle, die HTML und CSS-Kenntnisse benötigen, um mit einem CMS-System eine Website zu warten oder Daten in Online-Shops pflegen müssen. Wer möchte kann damit aber auch eine eigene kleine Website anlegen.

Buchdaten

Titel: HTML & CSS Schnellkurs
Untertitel: Am praktischen Beispiel HTML und CSS lernen!
Autor: Helma Spona
Buchcover und Fotos: Helma Spona
Erscheinungsjahr: 2013
published by: epubli GmbH, Berlin, http://www.epubli.de
ISBN 978-3-8442-5279-8

Inhalt

  • HTML- und Website-Grundlagen.
    • Eine Website was ist das genau
    • Wie das Internet funktioniert.
    • Providerwahl, Webspace- und Domainregistrierung.
  • HTML-Grundlagen, wichtige Begriffe und Syntax
    • Das Internet – ein besonderes Medium
    • Regeln zur Benennung von Dateien.
    • Eine leere (X)HTML-Datei erstellen.
  • Aufbau einer HTML-Datei
    • Beispiel „HTML-Elemente“.
    • Der Inhalt des „<head>“-Elements.
    • Den sichtbaren Inhalt der Seite definieren.
    • Optionale und notwendige Attribute.
    • Korrekte Auszeichnung der Inhalte mit entsprechenden HTML-Elementen.
    • Einen Hyperlink definieren.
    • Logisches und physische Textauszeichnungen.
    • Listen und Aufzählungen definieren.
    • Grafiken einfügen.
    • URLs in Webseiten.
    • Tabellen erstellen.
    • Einrichten eines FTP-Programms.
    • Veröffentlichen der Website.
  • Formatieren mit CSS.
    • Einbinden von CSS-Dateien.
    • Verschiedene Stilarten.
    • Aufbau einer Stildefinition.
    • Element-Selektoren.
    • Klassen-Selektoren.
    • ID-Selektoren.
    • Pseudo-Klassen und Pseudo-Elemente.
    • Komplexere Selektoren.
  • Seitenlayout mit CSS.
    • Tabellenlayout optimieren.
    • Feste Breite für die linke Tabellenzelle festlegen.
    • Prozentuale Breite der Tabelle festlegen.
    • Zellausrichtung ändern.
    • Ein Floating-Layout erstellen.
  • Hyperlinks formatieren.
    • Pseudoklassen- und Pseudoelemente einsetzen.
    • Hyperlinks als Buttons formatieren.
  • Rahmen und Hintergrundbilder einsetzen.
    • Dateiformate für Hintergrundbilder.
    • Navigationsleisten formatieren.
    • 3D-Effekte erzeugen.
    • Untergeordnete Links bei Bedarf ein- und ausblenden.
  • Bildergalerien gestalten.
    • Notwendige Bilder.
    • Aufbau der Seite.
    • Miniaturansichten einfügen und verlinken.
  • Server-Side-Includes für eine effizientere Websiteverwaltung einsetzen.
    • Funktionsweise.
    • SSI nutzen.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen von Webseiten.
    • Wichtige betroffene Rechtsgebiete.
    • Urheberrecht.
    • Rechte am eigenen Bild.
    • Markenrechte und verwandte Schutzrechte.
    • Wettbewerbsrecht.
    • Verantwortlichkeit für Hyperlinks.
    • Datenschutz und Sicherheit.
    • Pflichtangaben.
    • Impressumspflicht.
    • Datenschutzerklärung.
  • Anhang: Überblick über wichtige HTML und CSS-Elemente.
    • Sonderzeichen im Überblick.
    • Farbnamen im Überblick.
    • HTML-Elemente im Überblick.
    • Attribute im Überblick.
    • Wichtige CSS-Eigenschaften.

Impressumspflicht in sozialen Netzwerken

Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie leichtsinnig mancher Facebook-Nutzer mit Rechten und Gesetz umgeht. Das Rechte Anderer verletzt werden, mehr oder weniger absichtlich ist eine Sache, aber dass insbesondere Betreiber von eindeutlig geschäftlichen und gewerblichen Facebook-Fanseiten sich offenbar gar nicht von den laufend zu lesenden Informationen über Massenabmahner und Impressumspflicht beeindrucken lassen, ist ein Hit.

Fast täglich ist auf Facebook zu lesen, dass wieder mal Facebook-Profile oder Facebook-Seiten wegen fehlerhaftem oder fehlenden Impressums abgemahnt worden sind und sogar Rechtsanwälte die massenhaft abmahnen damit vor Gericht gesiegt haben. Dennoch sind immer noch zahlreiche Seiten auf Facebook zu finden, die nicht ansatzweise ein gültiges Impressum haben.

Ich frage mich da ehrlich warum? jede Abmahnung die man erhält macht Stress, kostet Geld und Nerven und in der Regel kommen die Abmahnenden damit durch, denn sie mahnen keinen ab, bei dem sie sich nicht zumindest zu 99% sicher sind, dass das rechtlich durchsetzbar ist.

Es scheint daher wirklich Unwissenheit oder Ignoranz zu sein, was die Betreiber der entsprechenden Profile und Seiten dazu veranlasst trotz Abmahnwellen jegliche Aktionen bzgl. Impressum zu vernachlässigen. Oder ihnen ist Geld einfach ganz egal, weil bei ihnen entweder nichts zu holen ist oder sie zuviel davon haben.

Wer benötigt ein Impressum?

Jede Facebook-Seite und jedes Facebook-Profil das nicht ausschließlich privat verwendet wird, benötigt gem. TDG ein Impressum. Dazu zählen Seiten und Profile von:

  • Vereinen und Verbänden
  • Unternehmen
  • Selbständigen, Freiberuflern und Künstlern (auch im Nebenberuf)
  • Behörden, Stiftungen, gemeinnützige Organisationen

Auch „rein private“ Facebook-Profile können impressumspflichtig sein. Das hängt nämlich von den Inhalten ab. Wer es nur dazu nutzt, Inhalte auf seine gewerbliche Facebook-Seite zu posten, zu teilen oder regelmäßig auf seine Dienstleistungen oder Produkte aufmerksam macht, muss auch für ein Facebook-Profil ein Impressum erstellen.

Was hat im Impressum zu stehen?

Was genau im Impressum zu stehen hat, hängt von der Art des Beitreibers ab. Für Unternehmen in der Form einer juristischen Person gelten hier andere Anforderungen als für Vereine, Freiberufler und Behörden. In jedem Fall gilt aber, dass alle Informationen vorhanden sein müssen, die eine schnelle Kontaktaufnahme ermöglichen und den Inhaber eindeutig identifizieren. Das sind mindestens:

  • vollständige, ladungsfähige Adresse
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse
  • Angaben zu Inhaber/Geschäftsführer
  • falls vorhanden Umsatzsteuer-ID und/oder Umst.-Nr.
  • Registernummern (Vereinsregister, Handelsregister …)

Ganz einfach lässt sich ein Impressum auf der Seite www.erecht24.de erzeugen.

 Wie integriert man dieses in die Facebook-Seite?

Die Integration eines Impressums ist mittels Impressums-App möglich, die dann als App mindestens an vierter Stelle angezeigt werden muss und auch nur in Facebook-Seiten (nicht in Facebook-Profilen) integriert werden kann. Diese gibt es teilweise auch kostenlos, zum Beispiel hier, bei der Anwaltskanzlei Lampmann, Haberkamp und Rosenbaum.

Darüber hinaus sollte man einen Link (für das vollständige Impressum reicht der Platz nicht) auf das Impressum der eigenen Website oder einer anderen gültigen Seite im Internet, wo das Impressum zu finden ist,  im Info-Bereich der Seite unterbringen. Dieser ist aber abhängig von der Art der Seite, bspw. der Branche der die Seite zugeordnet ist, gar nicht sichtbar. Zur Not, sollten man den „Zweck“ der Seite ändern, um es anzeigen zu lassen. Dann ist aber wichtig, dass dem Link der Text „Impressum“ vorangestellt ist. Auch im Bannerbild oder dem Profilbild lässt sich das Impressum grafisch unterbringen und zusätzlich in Textform als Bildbeschreibung.

Die Verwendung ausschließlich im Bild ist nicht ausreichend. Das Impressum muss immer auch in Textform verfügbar sein, zumindest als Link auf eine Webseite mit den Impressumsangaben.

So könnten Impressumsangaben realisiert werden:

 

Was droht bei Missachtung der Impressumspflicht?

Eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung mit Unterlassungserklärung ist noch das kleinste Übel, teurer wird es, wenn Sie ein Ordnungsgeld gem. TDG zahlen müssen oder gegen die Unterlassungserklärung verstoßen und die vereinbarte Vertragsstrafe zahlen müssen. Sie müssen auf jeden Fall mit Kosten ab 500 EUR aufwärts rechnen. Ein Ordnungsgeld gem. TDG kann bis zu 50.000 EUR betragen. Mit einem fehlenden Impressum ist also nicht zu spaßen.

Tipp

Wie Sie ein gültiges Impressum in ihre Twitter, Google+ und Pinterest-Profile integrieren und welche Gefahren mit einem „rein privaten“ Facebook-Profil bestehen, lesen Sie in der Ausabe 4/2013 von „Social Media Aktuell„.

Tipp

Wenn Sie keine eigene Website haben auf der Sie Ihr Impressum unterbringen können, bietet sich die Nutzung von entsprechenden Dienstleistungen an. Die sind in jedem Fall preiswerter als eine Abmahnung.

Facebook & Co: Vor dem Posten Gehirn einschalten!

Seit längerem geht es mir gehörig auf die Nerven, wie leichtsinnig die Masse der Nutzer mit Facebook und Google umgehen. Rechte anderer werden mit Füßen getreten und jeder pocht gleichzeitig auf sein eigenes Recht, auf Meinungsfreiheit etc.. Teilweise denke ich, ist das rechtliche Bewusstsein schon da, aber es fehlt das technische Verständnis für die Folgen des eigenen Handelns. Ich möchte hier weder eine juristische Beratung geben und auch keinem verbieten sich weiterhin so zu verhalten, wie bisher, sondern nur mal ein paar Denkanstöße geben, vielleicht wird dann dem ein- oder anderen klarer, warum ich mich manchmal einfach mit einem passenden Kommentar nicht zurückhalten kann.

„Was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu!“,

hat sicher jeder schon mal gehört, nur hält sich leider kaum jemand dran. Ich finde, mal unabhängig von der rechtlichen Lage, auch in sozialen Netzen sollte jeder den Anderen so behandeln, wie er selbst behandelt werden will. Und das heißt:

  • wenn ich nicht möchte, dass andere mich auf Facebook beleidigen, sollte ich das auch nicht tun.
  • wenn ich nicht möchte, dass ich umsonst arbeite, muss ich auch anerkennen, dass andere mit geistiger Leistung, ob das jetzt Texte, Bilder oder Filme sind, ihr Geld verdienen und das es dann nicht richtig sein kann, deren Arbeitsleistung kostenlos und ohne deren Zustimmung für eigene Zwecke auszubeuten.
  • wenn ich nicht möchte, dass ein Bild von mir irgendwo im Netz auftaucht, vielleicht noch in Zusammenhängen, die nicht sonderlich positiv sind, dann sollte ich das mit Fotos anderer auch nicht tun.

Beispiele und Denkanstöße

Folgendes kommt sehr häufig vor und die meisten Nutzer verhalten sich dabei wissentlich oder unwissentlich außerhalb geltenden Rechts und das zum Nachteil von häufig völlig unbeteiligten Dritten.

Private und öffentliche Personenfahndungen

Posten und „Teilen“ von öffentlichen Personenfahndungen der Polizei ist zwar auf den Blick eine tolle Sache und wird häufig vor allem bei der Suche nach Tierquälern und Kinderschändern gerne gemacht. Kaum einer denkt dabei aber an die „Gesuchten“. Generell gilt in Deutschland erst mal die Unschuldsvermutung. Und wenn die Polizei einen „mutmaßlichen“ Täter sucht, bei Facebook aber daraus die „Suche nach einem Kinderschänder“ gemacht wird, ist das schon ein Unding. Unterstellt man mal, dass der „Gesuchte“ tatsächlich der Täter ist, hat aber auch der ein Recht am eigenen Bild. Und das Argument, die Polizei hat das Bild ja auch auf der Internetseite veröffentlicht, zählt dabei in meinen Augen nicht. Die Polizei kann das Bild nämlich jederzeit wieder von der Webseite nehmen und dann ist es weg. Stellt sich also heraus, dass der Gesuchte unschuldig ist, oder ist er gefasst und die Fahnung damit beendet, wird das Bild von der Webseite gelöscht und auch ein späterer Arbeitgeber bspw. der sich auf die Suche nach dem Bewerber macht, der vielleicht vor Jahren mal wegen eines blöden Zufalls falsch verdächtigt wurde, findet nichts mehr. Wer aber dieses Bild und die Fahndung bei Facebook postet oder ein solches Bild „teilt“, erzeugt damit eine Kopie und das ist ganz übel. JEDER Klick auf „teilen“ erzeugt eine Kopie und jede einzelne Kopie müsste von jedem Nutzer, der das Bild geteilt hat, wieder gelöscht werden, um die Spuren zu beseitigen.

Hat ein Täter seine Strafe verbüßt, oder war der Gesuchte unschuldig könnte es für ihn daher zu einem großen Problem werden, wenn sein Fahndungsbild mal bei Facebook gepostet wurde,  jemals wieder einen Job zu bekommen oder ein normales Leben führen zu können, denn womöglich existieren bei Facebook bereits 1 Mio. Kopien seines „Fahndungsfotos“. Stellt euch vor, ihr würdet unverschuldet auf einem Fahndungsfoto und damit bei Facebook landen …

Noch schlimmer sind natürlich private Fahndungen nach Personen. Erst neulich die Suche nach einem Hundebesitzer, dessen Hund angeblich einen anderen gebissen hatte und der dann eine falsche Adresse angegeben hatte.  Natürlich ist das übel, ich wäre auch sauer. Aber in Deutschland ist eine Verletzung eines Hundes eben „nur“ eine Sachbeschädigung und das rechtfertigt kaum, das Recht am eigenen Bild des betreffenden Hundehalters und erst recht nicht unbeteiligter anderer Personen die auch auf dem Bild waren, mit Füßen zu treten. Dann kann man zur Polizei gehen, Anzeige erstatten und denen das Foto geben.

Bilder, Videos und Texte anderer hochladen und teilen

Generell sind in Deutschland fast alle Fotos und Videos urheberrechtlich geschützt und das räumt dem Urheber das Recht ein, zu bestimmen wann, wo und zu welchen Konditionen das Werk genutzt werden darf und welche Gegenleistung (Lizenzgebühren) er dafür verlangt. Unabhängig davon steht jedem Urheberreber das Recht zu als Urheber genannt zu werden. Er kann darauf verzichten, wenn aber keine Vereinbarung darüber getroffen wurde, muss der  Urheber genannt werden!

Das tun leider nur die allerwenigsten, die Bilder Anderer bei Facebook hochladen. Das ist also selbst dann schon ein Urheberrechtsverstoß, wenn der Urheber des Bildes oder Videos der Veröffentlichung grundsätzlich zugestimmt haben sollte.

Allerdings frage ich mich, wie es überhaupt sein kann, dass Facebook-Nutzer Inhalte posten, deren Eigentümer/Urheber/Rechteinhaber sie gar nicht sind. Denn jeder Nutzer hat den Nutzungsbedingungen zugestimmt und da steht ganz klar:

Die vorliegende Erklärung der Rechte und Pflichten („Erklärung“, „Bedingungen“ oder „SRR“) beruht auf den Facebook-Grundsätzen und bildet unsere Nutzungsbedingungen, die unsere Beziehung zu den Nutzern und anderen, die mit Facebook interagieren, regelt. Mit deiner Nutzung von Facebook oder dem Zugriff darauf stimmst du dieser Erklärung bzw. ihrer jeweils gültigen Aktualisierung gemäß Abschnitt 14 weiter unten zu. Zusätzlich findest du Ressourcen am Endes dieses Dokuments, die dir dabei helfen, die Arbeitsweise von Facebook zu verstehen.

Du bist Eigentümer aller Inhalte und Informationen, die du auf Facebook postest.

(Quelle: https://www.facebook.com/legal/terms)

Heißt also, fremde Inhalte darf man gar nicht posten! Es ist damit auch nicht erlaubt einfach ein Bild von einer Webseite zu klauen (außer man ist Urheber des Bildes oder hat die Nutzungsrechte (einschließlich des Rechtes zur Unterlizenzierung) und dieses bei Facebook hochladen.

Weiterhin steht in den Nutzungsbedingungen:

Für Inhalte wie Fotos und Videos, die unter die Rechte an geistigem Eigentum fallen, („IP-Inhalte“) erteilst du uns, sofern du in deinen Privatsphäre- und Anwendungseinstellungen nichts anderes einstellst, die folgende Erlaubnis: Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“). Diese IP-Lizenz endet, wenn du deine IP-Inhalte oder dein Konto löschst, außer deine Inhalte wurden mit anderen Nutzern geteilt und diese haben die Inhalte nicht gelöscht.

(Quelle: https://www.facebook.com/legal/terms)

Das wiederum heißt, mit dem Hochladen räumt man  Rechte an den hochgeladenen Bildern und Videos ein und das kann man gar nicht tun, wenn man diese Rechte an fremden Inhalten gar nicht hat.  Und jeder, der diese Inhalte „teilt“ räumt wiederum Rechte an diesen Inhalten ein, denn jeder erzeugt damit eine Kopie der Inhalte und stellt sie anderen Nutzern zur Verfügung. Das ist eine „öffentliche Zugänglichmachung“ nach dem Urheberrechtsgesetz.

Daraus ergibt sich ganz eindeutig:

  • wer Inhalte bei Facebook hochlädt oder teilt (auch die Verlinkung einer Webseite mit Vorschaubild auf dem urheberrechtlich geschützte Inhalte zu sehen sind, gehört dazu), begeht eine Urheberrechtsverletzung, wenn es sich um fremde Inhalte handelt, und er nicht vom Urheber das Recht zur Unterlizenzierung eingeräumt bekommen hat.
  • wer Fotos und Videos (oder auch Audio-Dateien) auf Facebook veröffentlicht, deren Urheber er ist, stimmt gleichzeitig dem „Teilen“ der Inhalte zu. Er stimmt aber nicht automatisch zu, dass er auf Urhebernennung verzichtet! Wer ein möglicherweise urheberrechtlich geschütztes Bild eines Anderen auf Facebook teilt, muss daher im Zweifel die Quelle des Bildes so angeben, dass diese erhalten bleibt, wenn weitere Nutzer die Datei teilen.
  • ein Urheber, der Inhalte bei Facebook hochlädt, stimmt auch nicht automatisch zu, dass diese verändert werden dürfen, also bspw. mit Beschriftungen versehen oder bearbeitet werden dürfen.  Also darf man auch nicht einfach ein Bild bei Facebook, dass dort erst mal zu Recht hochgeladen wurde, verändern, anpassen und wieder posten. Ausnahme ist hier, wenn durch die Bearbeitung ein neues urheberrechtlich geschütztes Werk entsteht. Das ist aber in der Regel nicht gegeben, wenn dem Bild nur eine Beschriftung wie ein Spruch (oder Beleidigungen) hinzugefügt wird.
  • wer Fotos und andere Inhalte anderer Nutzer teilt, die diese unrechtmäßig geteilt haben, begeht rechtlich gesehen, selbst eine Urheberrechtsverletzung, die abmahnfähig ist.
  • wer ein Bild mit Royalty-Free-Lizenz bei einer Bildagentur gekauft hat,  hat in der Regel kein Recht zur Unterlizenzierung erworben (Details regeln die Nutzungsbedingungen der Bildagenturen). Folglich dürfen diese Bilder nicht auf Facebook und Co. verwendet werden. Auch dann nicht, wenn sie wesentlicher Bestandteil von Zeitschriften-Covern sind.

Fazit

Die „Teilen“-Funktion ist etwas deutlich anderes als die „Verlinkung“ von Inhalten, und somit auch rechtlich völlig anders zu beurteilen. Damit werden Kopien von möglicherweise urheberrechtlich geschützten Inhalten erzeugt und dafür ist ein entsprechendes Nutzungsrecht des Rechteinhaber erforderlich. Das gilt bei Facebook genauso wie woanders im Internet und natürlich im echten Leben.

Das Argument „Der Urheber muss das Bild ja erst mal finden …“ zählt natürlich nicht. Zum einen ist auch eine Urheberrechtsverletzung, die der Urheber noch nicht kennt, ein Straftatbestand, zum anderen gibt es heute Mittel und Wege ganz schnell die Quelle eines Bildes zu finden (ich habe das heute morgen auf Facebook demonstriert), und damit den Urheber zu finden. Genauso kann der Urheber Kopien seiner Werke im Internet finden. Leider hat mein Versuch, dies durch Posten von Webseiten, von denen Bilder stammen, die bei Facebook fleißig geteilt wurden, nicht gewirkt. Dieser „Wink mit dem Zaunpfahl“ ist leider bei den betroffenen Nutzern völlig falsch angekommen.

Ich für meinen Teil, werde als Urheber von Inhalten, die ich nicht explizit selbst auf Facebook hochlade, nicht dulden, dass diese fleißig auf Facebook und Co. geteilt werden, noch dazu ohne Quellenangabe.

Wenn ich jemandem Fotos von seinem Hund schicke und der lädt einige davon in soziale Netzwerke hoch, mit Urhebernennung ist dagegen ja gar nichts einzuwenden. Aber wenn von meiner Webseite oder anderen Webseiten jemand Bilder, Texte oder Videos klaut, die ich nicht zur Nutzung kostenlos zur Verfügung gestellt habe, der muss auch mit den entsprechenden Folgen rechnen. Und ich bin hocherfreut, dass auch andere Urheber es heute nicht mehr hinnehmen, dass Andere ihre Rechte mit Füßen treten und zum Teil noch Geld damit verdienen. Von einem Schlosser, Bäcker oder Rechtsanwalt erwartet auch keiner, dass der umsonst arbeitet. Warum also sollten das Autoren, Journalisten oder Fotografen tun?

Ich bin gerne bereit darüber zu diskutieren, also los :-)