Neuer Artikel “Praxiskurs Bildbearbeitung: Fotos und Grafiken für Ihre Website optimieren” auf Akademie

Auf Akademie.de gibt es einen neuen Artikel “Praxiskurs Bildbearbeitung: Fotos und Grafiken für Ihre Website optimieren”.

Inhaltsverzeichnis

  1. Bildauswahl
    Beurteilung von Bildern nach rechtlichen und formalen Aspekten für die Illustration von redaktionellen und werblichen Internet-Angeboten. Grundlegende Bearbeitungsschritte wie drehen, skalieren, konvertieren. 

    • Bilder beschaffenBevor Sie Bilder ins Internet stellen, stellt sich die Frage, wo Sie diese herbekommen. Die Entscheidung sollten Sie davon abhängig machen, wie viel Geld Sie für die Bilder ausgeben möchten, wie gut Sie rechtlich bewandert sind und vor allem, um welche Art von Bildern es geht.
    • BildauswahlNicht jedes Bild ist gleichermaßen für die Verwendung im Internet geeignet. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, welche Bilder bzgl. Bildaufbau besonders gut und professionell rüber kommen und welche Dateiformate überhaupt in Frage kommen.
  2. Bildbearbeitung: Grundlagen
    Grundlegende Arbeitsschritte für Bilder wie das Festlegen des Farbraums, Skalierung und der Beschnitt. 

    • FarbraumAls erstes müssen wir das Bild im richtigen Farbraum öffnen.
    • Skalieren und BeschneidenAls nächstes geht es um das Beschneiden, Skalieren und das Konvertieren in das gewünschte Dateiformat.
  3. Bildbearbeitung: Korrekturen
    Fotos im Detail bearbeiten, rote Augen entfernen, Flecken und unschöne Details wegstempeln, Farb- und Helligkeitskorrekturen vornehmen 

    • Drehen und spiegelnHochformat-Bilder korrekt drehen, Bilder spiegeln und kippen
    • Bildfehler behebenViele Bildfehler, wie schiefe Horizonte, Verzerrungen etc., blasse Farben, fehlende Kontraste und ähnliches lassen sich recht leicht am PC beheben. Solche Korrekturen werten Bilder deutlich auf.
    • Helligkeit, Kontrast und FarbeHelligkeit, Kontrast und Farbsättigung sind entscheidend für den Eindruck, den ein Bild auf den Betrachter macht. Daher ist es wichtig die Helligkeitsverteilung beurteilen und anpassen zu können und auch Kontrast und Farbe beeinflussen zu können.
    • Bilder nachschärfenUnscharfe Bilder fallen auch im Web negativ auf, vor allem, wenn Sie sie stark verkleinern müssen. Daher sollten Sie Miniaturansichten von Galerien und andere stark verkleinerte Bilder unbedingt nachschärfen.
    • Automatische BildkorrekturVieles lässt sich automatisieren, vor allem wenn es um Standardbearbeitungsschritte wie Rauschunterdrückung, Farb- und Helligkeitskorrektur geht. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie viele Bilder bearbeiten müssen und nicht die Zeit haben, sich mit jedem einzelnen individuell auseinander zu setzen. Auch eine automatische Umbenennung und Konvertierung in neue Dateitypen ist möglich.
  4. Zeichnungen und Banner
    Zeichnungen und Diagramme erstellen, Linienstärke und Härte auswählen, Banner erstellen, Bilder in die eigene Webseite einbinden, Texte hinzufügen, Bilder formatieren, Bilder mit Hyperlinks versehen. 

    • Seitenbanner gestalten Seitenbanner sind das auffälligste an einer Website und sollten daher auch entsprechend schön und exakt gestaltet sein. Dazu bieten sich Fotos an, die in eine einheitliche Farbe oder einen Farbverlauf auslaufen.
    • Diagramme In diesem Abschnitt lernen Sie, Diagramme und Zeichnungen zu erstellen und diese ansprechend und gut leserlich zu beschriften.
    • Veröffentlichung Die Bilder zu erstellen genügt natürlich nicht. Sie müssen sie auch in Ihre Website einfügen. Die meisten Webeditoren beherrschen das per Drag & Drop, falls nicht, könnten Sie da jedoch auch durch Eingabe des passenden HTML-Codes erreichen, bspw. in einem Texteditor Ihrer Wahl. In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie Bilder in Ihre Website einfügen und mit Hyperlinks versehen.
  5. ZusammenfassungHier wird in aller Kürze noch einmal das Wichtigste aus den vorangegangenen Lektionen wiederholt. Außerdem finden Sie hier Hinweise zur Lösung der Aufgaben zur Lernkontrolle.

Neuer Beitrag “Photoshop: Nachschärfen mit Gefühl”

Nicht immer kommt ein Bild schon perfekt scharf aus der Kamera. Vielfach ist aber noch was zu retten. Dezent und mit Gefühl nachschärfen kann aus einem nicht ganz scharfen Bild doch noch ein sehr gutes Foto machen. Und nicht zuletzt, ist es natürlich auch nach Verkleinern eines Bildes bspw. für die Anzeige im Internet sehr wichtig, die Schärfe etwas nachzubessern, wie das mit Photoshop geht, zeigt dieser Beitrag.

http://www.supportnet.de/faqsthread/2361790

Qualitätseinbußen bei mehrfacher Bearbeitung und Speicherung von JPG-Dateien

Autor: Helma Spona
Betrifft: Bildbearbeitung
Eingesetzte Software:
Paint Shop Pro PHOTO X2  und Photoshop CS3

Download: PDF

Immer wieder ist zu lesen und zu hören, dass sich die Qualität von JPG-Dateien verschlechtert und die Dateien immer weiter komprimiert werden, wenn diese mehrfach geöffnet, bearbeitet und wieder als JPG-Datei gespeichert werden. Begründet wird dies damit, dass JPG-Dateien auch bei maximaler Qualität immer komprimiert sind und die komprimierten Daten bei erneuter Speicherung wieder komprimiert werden. Aber stimmt das wirklich und nimmt die Bildqualität wirklich dadurch ab?


JPG-Dateien liegen immer komprimiert vor und die JPG-Komprimierung ist keine verlustfreie, sondern eine verlustbehaftete Komprimierung. Das führt dazu, dass durch die Komprimierung, sogar bei maximaler JPG-Qualität Daten verloren gehen. Diese müssten zumindest theoretisch auch zu einem Qualitätsverlust des Bildes führen. Die Frage ist also, wie groß ist der Qualitätsverlust und wie ändert sich durch die mehrfache Speicherung die Dateigröße.

Aufbau des Tests

Getestet wurde dies mit Paint Shop Pro PHOTO X2 und Photoshop CS3. Dazu wurde eine Bilddatei verwendet, die im Original aus einer Nikon-RAW-Datei mit Camera-RAW entwickelt und ohne weitere Bearbeitung als JPG-Datei mit höchster Qualität gespeichert wurde. Diese Datei war 7.306 KB groß, also ca. 7 MB. Die Datei liegt im Adobe RGB Farbraum vor und wird auch innerhalb des Farbraums bearbeitet und nicht konvertiert.
Anschließend wurde je eine Kopie des Originals erstellt. Die eine Kopie wurde dann mit Paint Shop Pro PHOTO X2  die andere mit Photoshop bearbeitet.

In beiden Programmen wurden je Bearbeitung folgende Aktionen durchgeführt.

  • Die Datei geöffnet,
  • eine neue, leere Ebene eingefügt,
  • die vorhandenen Ebenen verbunden und
  • die Datei gespeichert.

Zwischen den einzelnen Bearbeitungen wurde jeweils die Dateigröße ermittelt.

Ergebnisse


Die Ergebnisse sind wirklich erstaunlich. Obwohl, durch die bei jeder Speicherung erfolgte Komprimierung, ja eigentlich die Dateigröße kleiner werden sollte, ist ganz das Gegenteil der Fall. Dies fällt vor allem bei Paint Shop Pro PHOTO X2  sehr deutlich aus. Hier wird aus der 7 MB großen Original-Datei nach der ersten Bearbeitung eine Datei mit 11 MB Größe. Weitere Bearbeitungen bringen zwar auch einen Größenzuwachs, dieser fällt aber geringer aus. Auch bei Photoshop erhöht sich die Dateigröße stetig, aber in deutlich geringerem Umfang.

Vielmehr als die Dateigröße interessiert aber in der Regel die Bildqualität. Diese wird zwar schlechter, aber nicht wirklich deutlich. Allerdings lässt sich doch ein Unterschied zwischen Paint Shop Pro PHOTO X2  und Photoshop erkennen. Analog zur Veränderung der Dateigröße fällt der Qualitätsverlust bei Photoshop deutlich geringer aus. Das obere Bild zeigt die Bearbeitung mit Photoshop, das untere die mit Paint Shop Pro.

In beiden Fällen ist das Original (links in den Abbildungen) etwas kontrastreicher und schärfer als die mehrfach bearbeitete Version.

Fazit

Qualitätsverluste durch mehrfache Speicherung von JPG-Dateien sind tatsächlich vorhanden aber nur minimal sichtbar. Vor allem wer Photoshop nutzt, kann daher beruhigt, eine JPG-Datei auch mehrfach bearbeiten. Bei Paint Shop Pro PHOTO X2 ist der Anstieg der Dateigröße jedoch das viel größere Problem, denn schnell hat eine schon im Original große Datei nach mehrfachen Bearbeitungen die doppelte Größe. Wenn Sie dann die Komprimierung erhöhen müssen, um die Dateigröße zu reduzieren, bringt das viel größere Qualitätsverluste mit sich, als die mehrfache Bearbeitung.

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Neuer Workshop: Bilder und Bildbearbeitung fürs Web

Bilder sind das Salz jeder Website: sie sind Blickfänger, Informationsvermittler, Sympathieträger. Doch wo bekommt man gute Bilder günstig her? Wie bearbeitet und speichert man Fotos optimal fürs Web? Wie erstellt man ansprechende komplexe Grafiken, wie zum Beispiel Seitenbanner? Wie bindet man Bilder wirkungsvoll auf einer Website ein? Darum geht es in diesem Online-Workshop!

Der Workshop wird bei Akademie.de durchgeführt und dauert 3 Wochen. Es steht ein Forum für die Teilnehmer zur Verfügung, wo Sie mit mir Probleme und Fragen erörtern können und in dem Sie auch mit anderen Teilnehmers diskutieren können.

Für die Bildbearbeitung wird wahlweise Corel PaintShop Photo Pro X3 oder Adobe Photoshop CS3/CS4 verwendet. Für beide Programme wird die Vorgehensweise beschrieben.

Zum Workshop
nächster Termin: 17.  Februar 2011
Dauer: 3 Wochen