Artikel zur Food-Fotografie und zum Food-Styling

Bei Akademie.de sind mehrere Beiträge zur Food-Fotografie und zum Food-Styling erschienen. Es geht dabei um Basics und Grundlagen zur Food-Fotografie, wie Sie also Fleisch, Gemüse und Getränke anrichten.

Food-Fotografie: Speisen, Gerichte und Getränke ansprechend und professionell fotografieren

Food-Fotografie ist ein Bereich der Fotografie, den wirklich jeder kennt, selbst wenn er den Begriff selbst nie gehört hat. Wer wurde nicht schon mal durch superlecker wirkende Fotos in Kochbüchern und Zeitschriften zum Nachkochen oder Kaufen bewogen und hat sich dann gewundert, dass das eigene Ergebnis bzw. das tatsächliche Produkt dem Foto nicht mal nahe kam?
Was dagegen nicht jeder kennt, sind die Techniken und das Know-how, die für solch perfekte Aufnahmen von Speisen und Getränken nötig sind.

Der Begriff „Food“-Fotografie kommt aus dem Englischen, „Food“ lässt sich übersetzen mit „Nahrungsmittel“. Wie der Name vermuten lässt, beschäftigt sich die Food-Fotografie mit dem Fotografieren von Nahrungsmitteln. Einen gängigen deutschen Ausdruck gibt es dafür nicht.

Food-Fotografie besteht aber keineswegs nur daraus, eine Tomate auf ein Küchenbrett zu legen, das Ganze zu beleuchten und auf den Auslöser zu drücken. Food-Fotografie ist vielmehr tatsächlich eine Kunst (im weitesten Sinne): Je nach Einsatzzweck des Bildes geht es nicht vorrangig darum, die Wirklichkeit möglichst exakt wiederzugeben, ganz im Gegenteil.

Erfolgreiche Food-Fotos haben ganz oft mit der Realität recht wenig gemeinsam. Warum das so ist, wird Ihnen klarer werden, wenn Sie diesen Leitfaden gelesen haben.

Food-Fotografie gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen der Fotografie und nach wie vor wird ein großes Geheimnis daraus gemacht. Dabei gelingen Food-Aufnahmen auch, wenn Sie als ambitionierter Hobby-Fotograf sich einige Tipps und Tricks angeeignet haben. Was Sie brauchen, um selbst in die Food-Fotografie einzusteigen, wie Sie Ihre Speisen und Gerichte präsentieren, dekorieren und sie richtig in Szene setzen, das erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Aber auch die rechtlichen Fallstricke, die Sie beachten müssen, wenn Sie Ihre Fotos veröffentlichen möchten, werden behandelt.

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Der Inhalt

  1. Voraussetzungen
  2. Einsatz- und Verdienstmöglichkeiten, Rechtsaspekte
  3. Typische Probleme und ihre Lösung
  4. Stilrichtungen
  5. Dekomaterial
  6. Die fotografische Umsetzung
  7. Ausblick

Food-Fotografie in der Praxis: Wie fotografiere ich ein Brathähnchen?

Ein lecker wirkendes Brathähnchen zu fotografieren, ist gar nicht mal so einfach. Unser Praxisleitfaden für Food-Fotografen verrät Ihnen, wie Sie die Aufnahme so hinbekommen, wie hier gezeigt:

Damit das Hähnchen am Ende gut aussieht, muss man doch schon mehr Aufwand betreiben, als man dem Bild auf den ersten Blick ansieht.

Die Probleme mit dem „Motiv Brathähnchen“

Ein Hähnchen aufzunehmen, das stellt Sie als Fotografen – neben den Problemen, die es allgemein mit dem Fotografieren von Fleisch gibt – vor besondere Herausforderungen. Vor allem zwei Probleme müssen Sie lösen:

  • Das gebratene Hähnchen sieht im Backofen noch schön prall und cross gebraten aus. Nach wenigen Sekunden unter kälteren Zimmertemperaturen fällt es jedoch ein. Dadurch bekommt die Haut Dellen und Falten, die sehr unschön wirken.
  • Backen Sie das Hähnchen mit niedrigeren Temperaturen, fehlt ihm häufig die Farbe. Bei höheren Temperaturen (200 °C und höher) verbrennen jedoch viele Gewürze, wie z. B. Paprika. Das führt zu dunklen Sprenkeln und Flecken auf der Haut. Auch das sieht unschön aus.

So zeigen sich die typischen Probleme: Zu dunkle Stellen auf der Haut, ungleichmäßige Bräunung, eingefallene Stellen und Falten auf der Haut. Und auch farblich ist das Bild nicht gerade ein Hingucker.

Diese Probleme – Falten, eingefallenen Haut und ungleichmäßige Farbe – lassen sich zwar lösen, indem Sie einfach ein rohes Hähnchen einfärben. Aber das Ergebnis ist auch nicht sonderlich ansprechend: Man erkennt auf den ersten Blick, dass das Hähnchen roh und nicht gebraten ist.

Sie müssen also im Prinzip mehrere Teilprobleme lösen:

  1. Das Hähnchen soll prall und saftig (nicht eingefallen) aussehen.
  2. Das Hähnchen darf nicht roh wirken. Es darf aber auch nicht fertig gebraten sein (siehe oben).
  3. Das Hähnchen muss eine goldgelbe Farbe haben, mit einer gleichmäßigen Bräunung.

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Der Inhalt

  1. Benötigte Utensilien
  2. Einkaufen
  3. Fleisch vorbereiten
  4. Deko und Hintergrund
  5. Varianten

Food-Styling für die Food-Fotografie: Essen fürs Fotografieren professionell anrichten

Beim Food-Styling geht es um die optische Vorbereitung und Aufbereitung von Speisen, Getränken und Gerichten für die Food-Fotografie.

Manchmal hilft Food-Styling nur der Natur auf die Sprünge und gleicht Probleme aus, die erst durch die Fotografie entstehen – etwa, wenn die Hitze der Beleuchtung Eiswürfeln schmelzen oder Kräuter welken lässt. In anderen Fällen wird ganz gezielt auf künstliche Produkte gesetzt, die optisch besser und leckerer wirken als die natürlichen. Food-Styling reicht von künstlichen Kondensationstropfen an Gläsern bis hin zur Nachbildung von Speiseeis aus Frischkäse oder künstlichen Stoffen. Auch Lebensmittelfarbe kommt häufig zum Einsatz, etwa um gegrilltem Fleisch die richtige Farbe zu verpassen.

Food-Styling ist aus der modernen Food-Fotografie kaum wegzudenken. Die Menschen stellen immer höhere Anforderungen an die Optik von Lebensmitteln, Getränken und Gerichten.

Dies müssen auch moderne Food-Fotografen berücksichtigen. Sie merken das schon, wenn Sie versuchen, ein Gericht aus einer Zeitschrift nachzukochen, weil es so lecker aussieht. Das Endergebnis auf Ihrem Teller hat oft kaum noch Ähnlichkeit mit dem Bild. Das hat definitv nicht mit Ihrem Können am Herd zu tun: Es liegt einfach daran, dass Food-Stylisten sich seeeeehr große Mühe geben, ein perfektes Ergebnis zu erreichen – und das ist ohne Tricks kaum möglich.

Nicht Realität ist also in der Food-Fotografie gefragt, sondern perfektes Aussehen: Gerichte oder Gemüse mit tollen Farben, die frisch und knackig wirken. Das ist gerade bei gekochten Speisen nicht einfach und lässt sich fast nur mit Tricks, künstlichen Nachbauten und Ersatzstoffen erreichen. Food-Fotos sollen schließlich fast immer einen gewissen Werbeeffekt entfalten. Das geht eben nur, wenn die abgebildete Speise optisch einwandfrei aussieht – danke Food-Styling.

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Der Inhalt

  1. Den Geschmack des Verbrauchers treffen
  2. Food-Styling: Ziele und Zeitaufwand
  3. Food-Styling: Grundlagen
  4. Ausblick

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Making-of: Klare Gemüse bzw. Lauch-Suppe

Autor: Helma Spona

Betrifft: Fotografie/Food-Styling

Notwendige Objekte: weiße Gelantine, Suppeneinlagen, bspw. Gemüse wie Porree, Zwiebeln, Möhren, Nudeln, Lebensmittelfarbe oder schwarzer Tee, Eiswürfel

Klare Suppen, bspw. Gemüsesuppen oder Fleischbrühen zu fotografieren ist nicht so ganz einfach, denn einerseits sollen die Einlagen gut zu sehen sein, andererseits ist es nicht sinnvoll so viele Einlagen übereinander zu stapeln, dass die nicht untergehen, denn dann sieht das ganze nicht mehr nach Suppe aus. Wie es dennoch geht, zeigt Ihnen dieser Beitrag.

Vorbereitungen

Beginnen sollen Sie mit der Grundlage für die Suppe. Dies sollte eine klare Flüssigkeit sein, zumindest so aussehen, aber natürlich abhängig von der Art der Suppe einen bräunliche bis gelbliche Färbung haben. Außerdem müssen Sie sicherstellen, dass die Suppeneinlagen nicht ganz bis auf den Boden sinken, sondern zumindest teilweile über den Flüssigkeitsspiegel herausragen.

Suppengrundlage herstellen

Dazu müssen Sie als unterstes in den Teller eine Lage aus fester Suppenflüssigkeit füllen. Dazu brauchen Sie die Gelantine. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Stellen Sie zunächst die Flüssigkeit für die Suppe her, in der gewünschten Farbe. Dazu nehmen Sie einfach kaltes Wasser und färben das mit Lebensmittelfarbe im gewünschten Farton. Im Beispiel wurde die Farbe durch Mischen mit schwarzem Tee erreicht. Sie brauchen für einen Teller ca. einen Liter Flüssigkeit.
  2. Weichen Sie die Blattgelantine nun in kaltem Wasser nach Packungsanweisung ein. Verwenden Sie die Menge, die gemäß Packung für 0,5 Liter benötigt wird.
  3. Geben Sie die aufgeweichte, und ausgedrückte Gelantine nun in einen Topf und stellen Sie ihn bei geringer Hitze auf den Herd. Rühren Sie die Gelantine um, bis sich diese aufgelöst hat.
  4. Geben Sie nun die Hälfte der Suppenflüssigkeit in den Topf und rühren Sie Flüssigkeit und Gelantine gut durch.
  5. Füllen Sie die Flüssigkeit jetzt in einen Suppenteller, bis zu 2/3 der gewünschten Füllhöhe und stellen Sie den Teller in den Kühlschrank. Die Flüssigkeit muss sich nun verfestigen.

In der Zwischenzeit können Sie sich mit den Suppeneinlagen befassen.

Suppeneinlagen vorbereiten

Als nächstes sollten Sie alle Suppeneinlagen vorbereiten, vor allem, wenn Sie diese noch kochen müssen, wie bspw. Nudeln.

  1. Falls Sie Nudeln oder Reis als Einlage für die Suppe verwenden möchten, kochen Sie sie nun wie gewohnt. Beides sollte aber nicht ganz gar gekocht werden, sonst wirkt es schnell matschig.
  2. Nudeln schrecken Sie am Ende mit kaltem Wasser ab und legen sie in eine Schüssel oder einen Teller mit Öl. Dadurch trocknen die Nudeln nicht an, glänzen später schön und kleben nicht aneinander.
  3. Reis stellen Sie an die Seite, damit er abkühlen kann.

  1. Gemüse schneiden Sie in die gewünschte Form, wie Ringe oder Streifen. Achten Sie darauf, dunkle Stellen am Gemüse vorher  zu entfernen. Das Gemüse sollte wirklich perfekt aussehen.

  1. Damit das Gemüse nicht roh aussieht, sollten Sie es kochen. Das birgt aber die Gefahr, dass es grau und unansehnlich wird. Um das zu vermeiden, kochen Sie das Gemüse nur einmal kurz auf und schrecken es dann in kaltem Wasser ab.
  2. Stellen Sie dazu eine Schüssel mit kaltem Wasser bereit und geben Sie dort Eiswürfel rein, damit das Wasser richtig kalt wird.
  3. Kochen Sie das Gemüse kurz auf, indem Sie das Wasser zum Kochen bringen und das Gemüse erst dann in das kochende Wasser geben. Möhren vertragen etwas mehr Kochzeit als bspw. Lauch oder Zwiebel. In der Regel reicht eine knappe Minute Kochzeit. Nehmen Sie das Gemüse mit einem Schaumlöffel vorsichtig aus dem kochenden Wasser lassen Sie es kurz abtropfen und geben Sie es in die Schüssel mit dem Eiswasser. Dort können Sie es auch gut lagern, bis Sie es benötigen.

Die Suppe anrichten

Wenn die Gelantine im Teller gut fest ist, können Sie wie folgt fortfahren.

  1. Nehmen Sie den Teller aus dem Kühlschrank und setzen Sie ihn an Ort- und Stelle dorthin, wo Sie das Foto machen möchten.
  2. Warten Sie ein paar Minuten ab. In der Regel werden sich Kondensat-Tropfen auf dem Teller bilden. Wischen diese weg, ohne Streifen zu verursachen und warten Sie, bis sich keine neuen mehr bilden.
  3. Füllen Sie nun den Rest der Suppenflüssigkeit in den Teller, bis Sie knapp die gewünschte Füllhöhe erreichen. Der Rest kommt ja durch die einzufüllenden Suppeneinlagen.
  4. Geben Sie nun die Nudeln, Gemüsestreifen, und -ringe in die Suppe. Verteilen Sie diese möglichst zufällig aber gleichmäßig und farblich ansprechend, wenn die Zutaten verschiedene Farben haben. Achten Sie dabei darauf, dass einige Einlagen auch über die Oberfläche der Flüssigkeit hinausragen.
  5. Sprühen Sie nun, bspw. mit einem Ölsprüher etwas Öl auf die Oberfläche der Suppe, damit sich dort feine Fettaugen bilden. Sie bilden einen interessanten Blickfang auf der Oberfläche und sind zudem auf fast alle echten Suppen auch vorhanden.
  6. Und fertig ist Ihre Suppe.

Jetzt können Sie die Szene natürlich noch mit weiteren Deko-Artikeln wie Servietten, Platzsets oder Besteck aufwerten, ganz nach belieben.

Achtung

Wenn es sehr warm in der Umgebung des Tellers ist, sollten Sie sich mit dem Fotografieren aber nicht sehr viel Zeit lassen. Wärme und die Flüssigkeit auf der Gelantine können dazu führen, dass sich diese auflöst und am Rand des Tellers ablöst. Das fällt dann im Foto auf.

Die Ausleuchtung des Beispiels

Die Beispielbilder wurden auf einem weißen Hintergrund fotografiert und mit zwei Studioblitzen von links vorne mit Softbox ausgleuchtet. Von hinten wurde das Licht durch den weißen, per Blitz angestrahlen Hintergrund reflektiert. Der Lichtaufbau ist also der Klassische Aufbau für einfache Freisteller.

Tipp:

Mit Dekoration auf dem Tellerrand sollten Sie sparsam umgehen. Hierzu sind auch eher größere Deko-Elemente geeignet, statt kleinere. Also bspw. statt fein geschnittenem Schnittlauch lieber ganze Schnittlauchblätter. Gerade sehr klein geschnittene Kräuter oder Gewürze auf dem Tellerrand sehen sonst oft wie Krümel oder Schmutz aus.

 

Rechtliche Rahmenbedingungen

Alle Inhalte wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Ich übernehme für Fehlerfreiheit allerdings keine Gewähr und hafte keinesfalls für Folgen, die sich aus Fehlern oder unsachgemäßem Gebrauch des Codes und der Inhalte ergeben.

Code und Beispiele dürfen für den privaten Gebrauch frei verwendet werden. Eine Veröffentlichung (auch auszugsweise) sowohl online wie auch auf klassischen Medien ist nur nach meiner ausdrücklichen Zustimmung möglich. Verlinkung der Artikel ist jedoch erlaubt und erwünscht, solange immer auf die Webseite und nicht die PDF-Datei verlinkt wird.

Making-Of: Whisky-Glas

Autor: Helma Spona

Betrifft: Fotografie, Produktfotografie/Stillleben

Notwendige Objekte: Glas, Kunsteiswürfel aus Glas oder Acryl, Glasplatte oder Acrylglasplatte für die Spiegelung, Whisky oder ähnlich gefärbte Flüssigkeit und passende Flasche, weißer Hintergrund, Beleuchtung für Hintergrund und Beleuchtung/Spotlicht für das Glas

Getränke zu fotografieren ist nicht so leicht wie es auf den ersten Blick scheint. Denn hier kommen in der Regel gleich mehrere Probleme zusammen, insbesondere wenn die Getränke in Gläsern fotografiert werden sollen, denn schon alleine Glas perfekt zu fotografieren ist mit verschiedenen Schwierigkeiten verbunden. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie dieses Bild entstanden ist.

Schritt 1: Das Motiv positionieren

Zuerst sollten Sie  Hinter- und Untergrund des Motivs vorbereiten und die Position des Motivs im Bild festlegen. Hier wurde eine Glasplatte auf einem weißen, in Hohlkehle gelegten Untergrund positioniert und zwar schräg. Die Schräglage des Glases wurde also nicht durch Kippen der Kamera erreicht, sondern indem das Glas auf einem schrägen Untergrund steht. Das sieht man daran, dass die Oberfläche der Flüssigkeit waagerecht verläuft.

Mit zwei Studioblitzen mit Softbox wurde der Hintergrund ausgeleuchtet, der durch die weiße Farbe das Licht reflektiert und so das Glas von hinten ausleuchtet. Ungünstig ist an der derzeitigen Beleuchtung noch, dass die Konturen des Glases nicht wirklich gut zur Geltung kommen. Die Form das Glases ist kaum zu erkennen, weil die Kanten recht hell sind.

Schritt 2: Die Beleuchtung optimieren

Gerade durchsichtige Objekte, wie Glas wirken nur dann wirklich, wenn die Konturen erkennbar sind. Bei Gläsern vor hellem Hintergrund müssen Sie die Kanten daher abdunkeln. Das geht, indem Sie mit schwarzem oder dunklem Papier oder Pappe Streifen in die Kanten reflektieren. Sie Positionieren dazu einfach schwarze Pappstreifen, bspw. Tonpapier rechts und links oberhalb vom Motiv.

Tipp:

Optimal ist es, wenn Sie die Streifen aufhängen. Dazu benötigen Sie aber entsprechende Aufhängevorrichtungen. Alternativ können Sie sie auch auf das in Hohlkehle gelegte Hintergrundpapier oder den Hintergrundstoff legen oder dort anheften.

Wichtig ist, dass Sie die Streifen so positionieren, dass sie nicht mit im Bild sind. Das ist nicht immer ganz einfach. Sie müssen dazu einfach ein wenig experimentieren.

Die weißen Lichtreflexe auf dem Glas kommen von der Softbox. Wo Sie sie positionieren ist eine Frage des Geschmacks. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass sie nicht exakt auf den Außenkanten liegen, denn die möchten Sie ja dunkel haben.

Tipp:

Sie können die Lichtreflexe durch Verschieben des Blitzes mit der Softbox auf der linken Seite des Glases variieren. Probieren Sie einfach, bis Sie die passende Position gefunden haben.

Der gesamte Aufbau für das Foto sieht dann wie folgt aus:

  • 1. Ein Studioblitz mit Spotvorsatz, zur Beleuchtung des Glases von schräg links oben. Das sorgt später für schöne Lichtreflexe und eine tolle Farbe des Getränkes.
  • 2. Ein Studioblitz mit langer Softbox von links, der das Motiv und in Teilen den Hintergrund ausleuchtet.
  • 3. Ein Studioblitz mit Softbox von rechts, der den Hintergrund weich ausleuchtet.
  • 4. + 5. Schwarze Pappstreifen zur Betonung der Glaskanten.
  • 6. Eine Glasplatte als Untergrund für die Spiegelung, schräg auf einem weißen Untergrund platziert.
  • 7. Die Kamera

Schritt 3: Das Glas präparieren

Wenn die Beleuchtung steht, müssen Sie das Glas vorbereiten. Stellen Sie unbedingt sicher, dass es absolut sauber ist, keine Fusel oder Streifen hat und auch die Unterlage perfekt sauber ist.

Tipp:

Markieren Sie sich, bevor Sie das Glas wegnehmen, unbedingt die Stelle an der es stand, damit Sie später die Beleuchtung nicht wieder anpassen müssen. Fassen Sie das gereinigte Glas nur noch mit Baumwollhandschuhen an, um es nicht wieder zu beschmutzen, wenn Sie die Tropfen aufbringen.

Füllen Sie künstliche Eiswürfel in das Glas und besprühen Sie es zumindest von der Vorderseite mit Wasser oder Glycerin, so dass sich am Glas bis zur geplanten Füllhöhe Tropfen bilden. Diese sind wichtig, damit das Glas wie mit Kondenswasser beschlagen aussieht.

Tipp: Wasser oder Glycerin?

Um die Tropfen zu erzeugen können Sie Wasser oder Glycerin verwenden. Glycerin hat den Vorteil, dass es nicht so schnell trocknet und Sie daher hinterher alle Zeit der Welt haben, Ihre Fotos zu machen. Wasser kann vor allem unter warmer Studiobeleuchtung schon mal schnell trocknen. Dann fehlen die Tropfen und sofern Sie kein destilliertes Wasser verwendet haben, befinden sich am Glas in der Regel Kalkflecken. Allerdings bin ich der Meinung, sehen Tropfen mit Glycerin oft nicht wirklich echt aus, den Sie lassen sich schlechter, gleichmäßig aufbringen und Glycerin neigt sehr schnell dazu am Glas herunter zu laufen. Wie gut sich die Tropfen auftragen lassen ist aber natürlich auch abhängig davon, wie gut der Sprühkopf Ihrer Sprühflasche ist.  Für dieses Bild habe ich Glycerin verwendet, bin mit dem Ergebnis aber auch nicht 100-prozentig zufrieden.

Stellen Sie das Glas anschließend wieder an die vorgesehene Stelle auf den Untergrund. Füllen Sie jetzt die Flüssigkeit bis zur geplanten Füllhöhe ein. Wichtig ist, dass Sie darauf achten, dass der oberste „Eiswürfel“ noch aus der Flüssigkeit ragt. Im Gegensatz zu echten Eiswürfeln, schwimmen die künstlichen nämlich nicht und das würde auffallen, wenn der Flüssigkeitsstand zu hoch im Glas wäre. Achten Sie außerdem darauf, dass der Flüssigkeitsstand mindestens die Höhe der Tropfen auf dem Glas erreicht, außer Sie möchten den Eindruck erwecken, das Glas wäre schon angetrunken. Denn in der Realität beschlägt das Glas natürlich nur bis da, wo die kalte Flüssigkeit im Glas steht.

Schritt 4: Abschließende Arbeiten und Kamera-Einstellungen

Zum Schluss müssen Sie noch die Flasche im Bild platzieren. Auch die sollten Sie natürlich vorher sehr gut reinigen. Wenn Sie möchten, dass das Glas sehr scharf, die Flasche aber etwas unscharf ist, müssen Sie einen größeren Abstand zwischen Glas und Flasche wählen. Hier hat er ca. 20 cm betragen, bei Blende 7,1 mit 60mm Brennweite an einer Nikon D90.  Wenn Sie eine Kompaktkamera oder eine Kamera mit größerem Verlängerungsfaktor verwenden, sollten Sie entweder noch eine kleinere Blendenzahl oder eine größere Brennweite nutzen, um einen ähnlichen Schärfeverlauf hinzubekommen. Die Spiegelung habe ich mit einem Polfilter optimiert.

Am PC habe ich später noch ein paar kleine Flecken im Hintergrund beseitigt und, weil ich das Bild in einer Bildagentur veröffentlichen wollte, ein Markenzeichen auf dem Etikett der Flasche beseitigt.

Making-Of: Holundersuppe mit Apfel

Autor: Helma Spona

Betrifft: Fotografie

Notwendige Objekte: roter Saft, bspw. Traubensaft, Johannisbeersaft,
Hartweizengrieß, grüner oder roter Apfel, Holunderbeeren oder -blüten, rote Gelatine, Zitronensäure, Teller, Dekomaterial

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Holundersuppe in grünem Teller

Holundersuppe in grünem Teller

Sicher haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie es kann, dass in Abbildungen von Suppen mit Einlagen, diese nicht untergehen und immer schön dekorativ an der Oberfläche liegen? Wenn Sie das selbst versuchen, versinken sie immer in Bruchteilen von Sekunden. Auch hier greifen die Food-Designer ganz tief in die Trickkiste.

Nachfolgend soll gezeigt werden, wie Sie Suppe fotografieren, bei der Dekorationselemente oder Einlagen nicht untergehen, sondern schön dekorativ an der Oberfläche bleiben. Die Technik dabei ist immer gleich, ob Sie jetzt tiefe Schalen oder verhältnismäßig flache Teller verwenden.

Einkaufen

Zunächst sollten Sie dazu ein paar Vorbereitungen treffen. Die bestehen im Wesentlichen darin die benötigten Zutaten zu beschaffen und vorzubereiten. Sie benötigen zunächst mal eine Flüssigkeit, die nach Holundersaft aussieht. Da es Holundersaft in der Regel nur teuer im Bioladen gibt oder Sie sich die Mühe machen müssten ihn selbst zu machen, bieten sich hier als Alternative roter Traubensaft, schwarzer Johannisbeersaft oder Rote-Beete-Saft an. Sie sollten davon mindestens 2 Liter bereit halten. Außerdem benötigen Sie rote Gelatine (ca. 8 Blatt) und Hartweizengrieß und im Kühlschrank Platz für den Teller mit Inhalt.

Vorbereitungen

Als erstes kochen Sie nun Grießbrei gemäß Packungsanweisung und zwar so viel, dass Sie damit den Teller halb füllen können. Verwenden Sie dazu einen Tick weniger Flüssigkeit als angegeben, damit er sehr fest wird.

Tipp:

Statt den Grießbrei mit Milch zu kochen, nehmen Sie den roten Saft, um damit den Grießbrei einzufärben, denn weißer Grießbrei würde unter Umständen durch die später oben drauf erzeugte Schicht durchscheinen.

Füllen Sie mit dem Grießbrei, solange er noch warm ist, den Teller bis zur Hälfte. Falls Sie eine Schüssel nehmen möchten, füllen Sie diese zu 2/3 und streichen Sie die Oberfläche glatt.
Dicken Sie nun einem Teil des verbleibenden Saftes mit der Gelatine nach Packungsanweisung an. Gießen Sie die noch heiße Flüssigkeit auf den inzwischen erkalteten Grießbrei, so dass sie den Grießbrei gleichmäßig überdeckt und den Teller bzw. die Schale 2-3mm unter die gewünschte Füllhöhe füllt. Anschließend stellen Sie den Teller in den Kühlschrank damit der angedickte Saft erkaltet und fest wird.
Bis die Gelatine fest geworden ist, können Sie sich mit der Deko beschäftigen. Waschen Sie den Apfel und die Holunderbeeren bzw. Blüten und pflücken Sie davon alle unschönen Beeren und Blüten ab, so dass nur einwandfreie übrig bleiben. Legen Sie Blüten bzw. Beeren in eine Schüssel mit kaltem Wasser, damit sie nicht welk werden.

Polieren Sie den Apfel, dass die Schale richtig blank und glänzend ist. Schneiden Sie ihn dann in dünne Spalten. Legen Sie die Spalten in eine kleine Schale oder Schüssel und überdecken Sie diese komplett mit Wasser. Damit die Äpfel nicht braun werden, geben Sie eine halbe bis eine Tüte Zitronensäure in die Schale mit den Apfelstücken.

Tipp:

Anstelle von Zitronensäure können Sie auch Essig, Essig-Essenz oder Zitronensaft verwenden.

Suppe anrichten und dekorieren

Ist der Inhalt des Tellers fest geworden, können Sie mit dem Dekorieren beginnen. Holen Sie den Teller aus dem Kühlschrank und lassen Sie ihn ein paar Minuten draußen stehen. In der Regel wird nun der Teller etwas beschlagen. Putzen Sie ihn dann mit einem Küchentuch trocken und achten Sie darauf, dass es keine Streifen gibt. Stellen Sie den Teller nun an Ort- und Stelle. Achten Sie darauf, dass der absolut waagerecht steht.

Tupfen Sie die Apfelspalten mit einem Küchentuch trocken und legen Sie diese auf den Teller. Bei Bedarf können Sie die Gelatine-Schicht auch etwas mit einem scharfen Messer einritzen, um die Apfelspalten fest in die Schlitze zu stecken, damit sie nicht umkippen. Füllen Sie nun den Teller mit 2-5mm Saft auf. Das ist notwendig, damit die Apfelspalten nicht wie draufgelegt wirken. Außerdem hat die feste Gelatine einen anderen Glanz als Flüssigkeiten. Es würde sonst auffallen. Anschließend drapieren Sie noch die Holunderbeeren oder Holunderblüten und fügen bei Bedarf weitere Deko-Elemente hinzu.

Alternative mit Schalen statt Tellern

Möchten Sie statt eines Tellers Suppentassen oder Schalen verwenden, funktioniert das Ganze genauso. Nur sollten Sie hier dann die Schalen 2/3 mit Grießbrei auffüllen, da die Schicht aus Gelatine sonst zu dick würde und zu lange zum Auskühlen braucht.

Warum so und nicht anders?


Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum mit Grießbrei und Gelatine gearbeitet wird? Generell könnte man natürlich auch auf den Grießbrei verzichten. Der mit der Gelatine verfestigte Saft würde aber deutlich länger zum Verfestigen brauchen, wenn Sie davon eine größere Menge verwenden würden. Zudem ist er nicht so stabil. Falls Sie bspw. einen Löffel in die Suppenschüssel stellen wollten und der soll auch auf der Kante stehen bleiben, hält die Gelatine den auf Dauer nicht, schon gar nicht, wenn sie nach einer Weile bei Zimmertemperatur etwas an Festigkeit verliert. In diesem Fall ist es daher nützlich, dass der Grießbrei wirklich sehr fest ist und Sie den Löffel so tief reinstecken können, dass er im Grießbrei steckt. Bei Suppe, die weniger transparent ist, können Sie allerdings problemlos auf die Gelatine-Schicht verzichten und die Suppe in einer dünnen Schicht gleich auf den Grießbrei aufbringen. Klappt bspw. sehr gut bei Tomatensuppe.

<HS>

Rechtliche Rahmenbedingungen

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Making-Of: Salatteller mit Dressing

Autor: Helma Spona

Betrifft: Fotografie

Notwendige Objekte: Salat, Dressing, Teller, Dessertschüssel, Pinsel oder Pipette, Kamera und Zubehör

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Salatteller mit Speck ung Dressing

Salatteller mit Speck und Dressing

Wer sich für Food-Fotografie interessiert, staunt oft über Bilder von voluminösen lichtdurchfluteten Salattellern, die nicht nur frisch aussehen, sondern auch noch quasi im Dressing zu schwimmen scheinen.  Bei dem Versuch das auch mal zu machen, kommt dann schnell die Ernüchterung. Mit ein paar kleinen Tricks ist das aber gar nicht schwer.

Wie es nicht aussehen sollte

Wer versucht einen Salatteller mit grünem Salat und Joghurt-Dressing zu fotografieren, wird anfangs denken, so schwer ist das nicht. Einfach den Salat auf den Teller und Dressing oben drauf. Was dabei rauskommt sieht aber in den seltensten Fällen wirklich gut aus.

Das Problem dabei ist, dass der Salat, vor allem, wenn Sie wegen der ansprechenden Farben auch schwere Gemüse wie Gurken, Paprika- oder Tomatenstücke verwenden, in sich zusammen sinkt. Den Eindruck eines vollen Tellers voll lockerem, frischen Salat erzielen Sie damit in keinem Fall. Das zeigt bspw. Abb. 1, denn auch hier ist der Salat schon sehr zusammengedrückt und platt. Noch schlimmer wird dies durch Öl-haltige Dressings. Öl bringt grünen Salat recht schnell zum  Zusammenfallen. Daher sollten Sie bei Fotos auf Öl- und fetthaltige Dressings verzichten.

Tipp:

Soll es wie Öl aussehen, ohne dass der Salat zusammenfällt, sprühen Sie den Salat mit Glycerin ein. Essen können Sie ihn dann natürlich nicht mehr.

 

Vorbereitungen und Einkauf

Wenn Sie die Aufgabe richtig professionell angehen möchten, müssen Sie da schon etwas mehr Aufwand betreiben.  Schon beim Einkauf sollten Sie auf die richtigen Exemplare von Paprika, grünem Salat und sonstigen Bestandteilen für den Salat achten.

  • Achten Sie darauf, bei Gurken, Tomaten, Paprika und allem was mit einer Schale auf den Salatteller kommt, dass Sie nur einwandfreie Exemplare ohne Druckstellen und Macken kaufen.
  • Bei Blattsalat wählen Sie immer welchen, der noch wirklich feste, knackige Blätter hat. Beginnen die Äußeren schon zu welken, ist der Salat zu alt, der fällt dann auch mit den nachfolgend beschriebenen Maßnahmen zu schnell zusammen.
  • Falls Sie fertiges Dressing verwenden möchten, wählen Sie eines mit einem geringen Fettanteil, bspw. Diätprodukte und ohne Kräuter. Denn die Kräuter im Dressing sind natürlich nicht wirklich frisch, was man später an der grünen Farbe sehen kann. Kaufen Sie zur Dekoration lieber frische Kräuter, die können Sie fein hacken und auf dem Salat verteilen, wenn Sie möchten.

Tipp:

Optimal ist krauser Salat, eventuell mit einer leichten Rotfärbung (bspw. Lolo Rosso) oder Eichenblattsalat. Der gibt schöne Strukturen auf dem Bild und lässt sich gut rutschfest auf dem Teller drapieren.

Ansonsten brauchen Sie für ein solches Foto noch folgende Dinge:

  • Einen schönen Teller, entweder einen einfachen weißen oder einen farblich zum Salat passenden.
  • Einen Pinsel oder eine Pipette zum Auftragen des Dressings auf den Salat.
  • Eine kleine, farblich zum Salat passende oder durchsichtige Dessertschüssel als Unterbau für den Salat.
  • Optional ein Tuch oder eine farblich passende Serviette, zur Dekoration, eventuell auch ein paar frische Kräuter und eine schöne Gabel.

Anrichten des Salates

Bevor Sie den Salat anrichten, sollten Sie ihn waschen, und zwar mit möglichst kaltem Wasser, eine kurze Zeit in Eiswasser einweichen ist optimal. Damit wird der Salat noch knackiger und frischer.

Tupfen Sie den Salat leicht mit einem Küchentuch oder Handtuch ab, damit er nicht so ganz nass ist. Entfernen Sie allzu harte Strünke, achten Sie aber unbedingt darauf, die Blätter nicht zu quetschen oder zu klein zu reißen. Das erschwert das Anordnen auf dem Teller.

Setzen Sie nun die Dessertschüssel umgekehrt auf den Teller, auf dem Sie den Salat anrichten möchten.

Auf der Dessertschüssel ordnen Sie nun ringsherum die Salatblätter an. Achten Sie darauf, dass diese komplett verdeck ist. Dies gilt vor allem dann, wenn die Schüssel nicht durchsichtig ist.

Anschließend fügen Sie die Paprika- oder Tomatenstücke und sonstige Bestandteile des Salates hinzu. Stecken Sie diese ruhig zwischen die Salatblätter, denn sie sollen ja nicht wie drauf gelegt wirken.

Tipp:

Sie müssen nicht ringsherum die Salatblätter perfekt anordnen. Es reicht aus, wenn eine Hälfte perfekt angerichtet ist, diese Seite fotografieren Sie dann.

Auftragen des Dressings

Haben Sie den Salat soweit fertig, geht es an das Auftragen des Dressings. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein weißes Dressing oder ein transparentes (Essig-Öl-Gemisch) handelt. Sie sollten in jedem Fall einen Pinsel oder eine Pipette nehmen und das Dressing im optimalen Fall nur auf die Teile des Salattellers auftragen, die keine grünen Salatblätter sind, also bspw. Zwiebel, Paprika, Tomaten etc.

Tipp:

Bei Joghurt-Dressing sollten Sie dieses mit etwas Wasser verdünnen, bevor Sie es auftragen. Es lässt sich dann leichter verteilen und wirkt eher wie draufgegossen als wenn Sie es im Original verwenden.

Dekoration und Perspektive

Zum Schluss stellt sich noch die Frage nach der passende Dekoration. Ein Salatteller auf weißem Hintergrund sieht zwar nicht schlecht aus, aber mit etwas Deko macht das Bild gleich viel mehr her. Immer passend ist ein schönes, farblich passendes Tuch oder auch im Hintergrund Essig- und Öl-Sprüher. Für das hier vorgestellte Bild wurden im Hintergrund drei Ölflaschen mit unterschiedlich farbigen Ölen platziert und unter den Teller ein hellgelbes Geschirrtuch gelegt. Die Silbergabel rechts füllt den Platz nach rechts aus.

Tipp:

Sieht der Salatteller zu langweilig aus, versuchen Sie es einfach mal mit ein paar Speck- oder Putenstreifen, schön knusprig gebraten.

Die Wahl der Perspektive bestimmt natürlich auch die Gestaltung des Hintergrundes bzw. der Umgebung. Wenn Sie den Salat schön hoch drapiert haben, bietet es sich natürlich an, ihn auch frontal von vorne zu fotografieren, wie in der vorstehenden Abb. Dann müssen Sie an die Gestaltung des Hintergrundes denken.

Bei einer Perspektive von oben, müssen Sie stattdessen dem Untergrund Ihre Aufmerksamkeit widmen. Hier wurde einfach ein größerer flacher Teller und darunter noch ein farbiges Tuch verwendet.

Rechtliche Rahmenbedingungen

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