09/2013: Neue Funktionen auf Google+ und Facebook und wichtige rechtliche Informationen

Geteilte Fotoalben auf Facebook

Facebook führt geteilte Fotoalben auch in Deutschland ein. Damit können Sie Fotoalben erstellen, zu denen extra eingeladene Freunde ebenfalls Bilder hinzufügen können. Sehr gut geeignet ist das beispielsweise für die Veranstaltung von Fotowettbewerben oder auch um ein gemeinsames Album von Veranstaltungen zu erstellen, zu dem alle Fotos beitragen können, die welche gemacht haben. Das geteilte Fotoalbum erscheint dann auch in den Chroniken von allen, die Sie eingeladen haben.

Galerien auf Facebook können Sie mit anderen Nutzern teilen, so dass diese Bilder hinzufügen und verwalten können

 

Das Google-Dashboard

Google führt die neue Funktion „Mein Dashboard“ für Google Plus-Seiten ein, über die Sie alle Informationen über den Seiteninhaber anzeigen lassen können, die Google über ihn gespeichert hat. Aufrufen können Sie die neue Funktion über die linke Navigationsleiste in Google Plus. Neben den gespeicherten Informationen finden Sie hier auch Statistiken und Links zur Vervollständigung Ihrer Seiteninformationen.  Schade ist allerdings, dass das Dashboard derzeit für Google Plus-Profile nicht zur Verfügung steht.

Das Google-Dashboard präsentiert eine Zusammenfassung zu Daten über die Google+-Seite

 

 

 

Die Verbraucherrechterichtlinie

Die Verbraucherrechterichtlinie ist beschlossen und wird am 13. Juni 2014 in Kraft treten. Sie hat insofern Bedeutung für den Online-Handel, da sie eine kürzere Widerrufszeit im Online-Handel ermöglicht und eine Abwälzung der Rücksendekosten auf den Kunden. Insbesondere wer mit vielen Rücksendungen zu kämpfen hat, sollte sich beizeiten über die Änderungen informieren. Informationen dazu gibt es unter: „http://www.internetworld.de/Nachrichten/E-Commerce/Handel/Checkliste-Verbraucherrechterichtlinie-Fit-fuer-die-EU-VRRL“ oder auch beim Händlerbund: „http://www.haendlerbund.de/verbraucherrechterichtlinie„.

Pflichtangaben sind auch in bestimmten Formen von Anzeigenwerbung notwendig

Ein neues Gerichtsurteil vom 3.7.2013 des Oberlandesgerichtes Schleswig dürfte sich auch auf Postings innerhalb sozialer Netzwerke auswirken. Das Gericht hat festgestellt, dass auch in Werbeanzeigen (in Printmedien) und Bannerwerbung im Internet bestimmte Pflichtangaben enthalten sein müssen. Dazu gehören das vollständige Impressum, die wesentlichen Eigenschaften der angebotenen Waren und die entsprechenden Preise. Fehlende Angaben sind abmahnfähig. Folglich bedeutet dies, sollten nicht höhere Instanzen in Zukunft anderes urteilen, dass auch bei Postings auf Ihrer Facebook- oder Google Plus-Seite sichergestellt sein muss, dass nicht nur das beworbene Produkt „erwähnt“ ist, sondern exakt beschrieben und der gültige Preis angegeben werden muss. Das vollständige Impressum sollte ja auch bisher schon auf jedem Auftritt in sozialen Netzwerken korrekt hinterlegt sein. Gleiches gilt folglich auch für AdWords und Facebook-Anzeigen, in den Sie konkrete Waren und Dienstleistungen bewerben. Reine Image-Anzeigen sind von diesem Urteil allerdings nicht betroffen.